Klassik

Orchester der Stadt Vöcklabruck


Antonio Salieri war nur um 6 Jahre älter als Wolfgang Amadeus Mozart. Als Mozart 1781 als freischaffender Komponist nach Wien kam, war Salieri schon Kapellmeister der italienischen Oper in Wien und als Mozart 32 Jahre alt war, wurde Salieri zum Kapellmeister der kaiserlichen Hofkapelle ernannt. Salieri erwarb sich während seines langen Lebens großes Ansehen als Komponist und Dirigent, besonders von Opern, aber auch als Musikpädagoge, vor allem als Gesangslehrer. Heutzutage ist die Meinung stark verbreitet, Salieri wäre der große Gegenspieler und Neider Mozarts gewesen.

In den Quellen jener Zeit finden sich jedoch überhaupt keine Hinweise auf eine Rivalität der beiden Komponisten, im Gegenteil, sie begegneten sich immer wieder eher kollegial als feindlich gesinnt. In der Matinee „Mozart und Salieri“ werden von beiden Komponisten jeweils eine Sinfonie und ein Werk mit Singstimme gegenübergestellt: Mozarts Sinfonie in G-Dur KV 199 von 1773 und Salieris Sinfonia „Il giorno onomastico“ in D-Dur von 1775 sowie Salieris Arie der Alzima aus der Oper „Cublai, gran Khan de´Tartari und Mozarts lateinische Motette „Exsultate, jubilate“ KV 165. In den beiden Gesangsbeiträgen stellt sich die junge Sopranistin Caroline Neudorfer-Kaltenbrunner aus Manning erstmals dem Vöcklabrucker Publikum vor.

Karten: Tourismusbüro Vöcklabruck, Tel.: 07672/266 44, tourist.voe@asak.at


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