Kunstausstellung

Opening Vienna Biennale – Change Was Our Only Chance


Eine Ausstellung der Universität für angewandte Kunst Wien in Zusammenarbeit mit: Time's Up.

Mit dem Beitrag der Universität für angewandte Kunst How Will We Work? der Vienna Biennale 2017 wurden spekulative Projekte aus dem Bereich Design und Kunst zum Thema Zukunft der Arbeit vorgestellt. Weiteren Zukunftsoptionen widmet sich das Angewandte Innovation Lab (AIL) der Universität für Angewandte Kunst nun 2019. Die zwei Installationen Change Was Our Only Chance und Noise Aquarium hinterfragen aktuelle ökologische, ökonomische und technologische Veränderungen sowie ihre Auswirkungen auf unsere Lebensbereiche.

Das KünstlerInnenkollektiv Time's Up gestaltet in der namensgebenden Installation Change Was Our Only Chance eine Welt im Jahr 2047. Diese Welt ist erfahr- und betretbar und macht eine mögliche Zukunft erlebbar. Das Zukunftsszenario reflektiert heutige ökonomische, wirtschaftliche und soziale Entwicklungen. Wie können wir als Kollektiv diesen Entwicklungen mit positiven Impulsen begegnen um nicht als Individuen vor den Problemen der Welt zu erstarren?

Die interaktive Installation Noise Aquarium (29. Mai bis 31. Juli 2019) macht gravierende Veränderungen unseres Ökosystems erfahrbar. Das interdisziplinäre, kollaborative Projekt, u.a. in Zusammenarbeit mit dem ArtSci Center der UCLA und der Angewandten entwickelt, schafft ein audio-visuelles Erlebnis, bei dem Plankton zum Leben erweckt und Lärm unter Wasser als Bedrohung für Meeresbewohner hörbar wird.

http://www.ailab.at/upcoming/change-was-our-only-chance/
http://www.ailab.at/upcoming/noise-aquarium/

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An exhibition of the University of Applied Arts Vienna in collaboration with: Time's Up, Linz

The exhibition How Will We Work? at the Vienna Biennale 2017 presented speculative projects in the fields of design and art concerning the topic Future of Work. Now, the Angewandte Innovation Laboratory (AIL) will focus on other future options. Two installations, Change was Our Only Chance and Noise Aquarium, reflect on current ecological, economic, and technological changes and their impacts on our daily lives.

The titular installation Change Was Our Only Chance by artist collective Time's Up creates a world in the year 2047. By inviting you to step into this world, they make it possible to experience a potential future. This version of the future tells of the paths that humanity took in the 2020s, what decisions were made on a political and economic level, how climate change defined and influenced our future. How can we face these developments today with positive impulses as a collective, rather than lose heart faced with the problems of this world and freeze with fear?

The interactive installation Noise Aquarium shows us deep changes in our ecological system. The interdisciplinary, collaborative project that was developed i.a with the ArtSci Center UCLA and the Academy for Applied Arts Vienna, creates an audio-visual experience in which plankton are.

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Das KünstlerInnenkollektiv Time's Up mit einer großen Schar von KomplizInnen (http://timesup.org/TurntonKomplizInnen) in Zusammenarbeit mit Lehrenden, Forschenden und Studierenden der Universität für angewandte Kunst Wien.
Time's Up bewegt sich seit der Gründung im Jahre 1996 an der Schnittstelle zwischen Kunst, Technologie, Wissenschaft und Unterhaltung. Als Labor zur Schaffung experimenteller Situationen modelliert die im Linzer Hafen verankerte KünstlerInnengruppe dem Alltag entlehnte Wirklichkeiten im Verbund mit möglichen Zukunftsszenarien zu haptisch erlebbaren Erzählungen, die in Form transmedialer Installationen das Publikum zum aktiven Erforschen einladen. Zuletzt waren diese Arbeiten im Rahmen der Ars Electronica in Linz (2017) und in der europäischen Kulturhauptstadt Valletta auf Malta (2018) zu sehen. www.timesup.org

Time's Up wird unterstützt durch:
Bundeskanzleramt Österreich, Linz Kultur, Kulturland OÖ, LinzAG, emporia Telecom

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Noise Aquarium Collective:
Victoria Vesna, ArtSci Center UCLA
Alfred Vendl, Science Visualization Lab Angewandte
Martina Fröschl, Science Visualization Lab Angewandte
Glenn Bristol, United Motionlabs
Stephan Handschuh, Vet-Med Wien
Thomas Schwaha, Universität Wien
Paul Gelsuo, Music Technology, NYU


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