Neue Klassik · Klassik

Open-Source Orchestra - konzert(zahlen)reihe 1.2./2.3./3.4./… „die Zeit genossen…“


Der Name Open-Source Orchestra ist Programm, denn Bernhard Geigl stellt in seiner neuesten Arbeit seinen Musikerinnen und Musikern - es handelt sich dabei um die Creme der jungen heimischen Jazz- und Impro-Szene - mit der von ihm notierten Musik einen Quellcode zur Verfügung. Dieser dient als Ausgangsmaterial, um gemeinsam verändert, bearbeitet, weiterentwickelt, umerfunden, frei weitergespielt oder auch ganz genau umgesetzt zu werden.

Wer dies nun als eine Ankündigung von Musik bestehend aus speziell schwierigen Spieltechniken, hektischem Quietschen und Kratzen oder kompliziertem Rauschen antizipiert, darf sich ebenso auf ausgedehntes Schwelgen in stimmungsvollen Klanglandschaften und exzellente Virtuosität freuen. Geigl geht es in diesem Projekt um das Weiterentwickeln und Auflösen bisheriger Musikkonzepte durch rhythmische und mikrotonale Geräusch-Klang-Spiel-Erfindungen, um ein Durststillen an offenen Quellen quasi. Ob das jetzt nun contemporary jazz oder Neue Musik sein wird? Zeitgenössisch in jedem Fall.

Besetzung:
Bernhard Geigl - Klavier, Synth, Komposition
Christine Gnigler - Blockflöten
Mario Rom - Trompete
Lukas Lauermann - Cello
Walter Singer - Kontrabass
Mathias Koch - Schlagzeug
Daniel Lercher - electronics


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