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Online - Infizierte Gesellschaft - Kollateralschäden der Covid-Maßnahmen

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Podiumsdiskussion mit Traudl Brandstaller (Journalistin), Martina Leibovici-Mühlberger (Ärztin und Psychotherapeutin), Bernhard Heinzlmaier (Jugendkulturforscher) und Christian Schubert (Mediziner und Psychoneuroimmunologe).

Mittlerweile werden immer mehr Daten über die Folgen des Lockdowns bekannt. Nobelpreisträger Michael Levitt (Stanford University) spricht bereits vom "Panikvirus", der die Politik erfasst hat und deren überstürztes Handeln mehr Schaden angerichtet als Leben gerettet hat. „Ich denke, dass der Lockdown unterm Strich kein Leben gerettet hat“, sagte Levitt dem „Telegraph“. „Ich denke, der Lockdown könnte Leben gekostet haben. Es werden sicher auch einige Leben gerettet worden sein durch weniger Verkehrsunfälle und dergleichen. Aber der soziale Schaden durch häusliche Gewalt, Scheidungen oder Alkoholismus war extrem.

Und nicht zu vergessen diejenigen, deren Krankheiten in der Zeit nicht behandelt wurden.“ Die Liste der Covid-Schäden könnte man weiter ergänzen: Isolation, Jobverlust, Depression, Bildungsmisere, Orientierungslosigkeit sowie Millionen von Menschen, die weltweit in Armut gefallen sind. Die Journalistin und ehemalige Club2-Moderatorin Trautl Brandstaller lädt zu einem Podiumsgespräch über die Kollateralschäden der Covid-Maßnahmen. Sie spricht mit der Ärztin/Psychotherapeutin Martina Leibovici-Mühlberger und dem Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier und dem Arzt/Psychologen Christian Schubert.

Martina Leibovici-Mühlberger beschreibt in ihrem aktuellen Buch „Startklar! Aufbruch in die Welt nach Covid-19“, dass wir aktuell gesellschaftlich an einer Weggabelung stehen: Ob wir in einem Kontrollstaat landen oder die Herausforderungen als Gesellschaft bestehen und Solidarität/Gemeinschaft stärken. Bernhard Heinzlmaier befasst sich als Jugendkulturforscher mit den Auswirkungen auf die Jugend und unter 30-Jährigen, die in besonderem Maße unter den Folgewirkungen der Krise bzw. der Covid-Maßnahmen leiden und sich um ihre Zukunft sorgen. Der Mediziner und Psychoneuroimmunologe Christian Schubert erforscht die Wechselwirkung von Psyche und Immunsystem und stellt fest, dass Kinder durch die Covid-Maßnahmen schwere gesundheitliche Schäden davontragen können. Sein Fazit: Kinder und Jugendliche laufen Gefahr, in ihrer ganzheitlichen Entwicklung behindert, Angst und Stress ausgesetzt und traumatisiert zu werden.

Eine im Oktober veröffentlichte Sora-Studie zeigt, dass ein Viertel der WienerInnen unter der CoV-Krise psychisch leidet. Die größten Sorgen bereiten den Menschen die Schere zwischen Arm und Reich, Wirtschaft und Arbeitsplätze sowie die Einschränkung von Grund- und Freiheitsrechten. Jede vierte Person ist aber auch von konkreten Ängsten betroffen.