Vortrag · Diverses

Online-Gespräch: Westsahara, die letzte Kolonie Afrikas


Andreas Pfeifer im Gespräch mit Paul Huemer

Die Westsahara gilt als letzte Kolonie Afrikas. Fast 30 Jahre lang herrschte mitten in der Wüste ein fragiler Waffenstillstand zwischen dem Königreich Marokko und der westsaharischen Befreiungsbewegung „Frente Polisario“. Doch seit Mitte November überschlagen sich die Ereignisse. Nach dem Wiederaufflammen der Kämpfe und dem Ende des Waffenstillstandes, hat der scheidende US-Präsident Donald Trump die marokkanischen Gebietsansprüche auf die Westsahara anerkannt.
Gleichzeitig mangelt es in den von der Polisario betriebenen Flüchtlingslagern an Nahrung, Medikamenten und vor allem Perspektiven. Doch wie konnte es überhaupt so weit kommen? Was steckt hinter den Ankündigungen Donald Trumps? Wie profitieren Österreich und die Europäische Union von der Situation in der Westsahara? Und wie nahe stehen wir am Beginn eines ausgewachsenen Krieges?

Der Journalist Paul Huemer hat sich in den Flüchtlingslagern und den besetzten Gebieten der Wüste umgesehen und nach Antworten auf diese Fragen gesucht. Gemeinsam wollen wir einen Blick auf diesen vergessenen Konflikt wagen.

Paul Huemer ist freier Journalist und arbeitet für die Auslandsredaktion der Nachrichtensendung Zeit im Bild. Als Reporter berichtet er aus den verschiedenen Ländern des Nahen Ostens. Seine letzte Reise führte ihn in die Flüchtlingslager und befreiten Gebieten der westsahrauischen Befreiungsbewegung „Frente Polisario“.

Andreas Pfeifer ist außenpolitischer Ressortleiter im aktuellen Dienst des ORF-Fernsehens

Dieses Gespräch findet am Montag, dem 18. Jänner 2021, 19.00 Uhr als Live Online-Gespräch statt.
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