Oper

Onkel Präsident


Mit seinem 2013 in München uraufgeführten „Onkel Präsident“ ist dem Siemens-Musikpreisträger Cerha ein vitales Lebenszeichen nicht nur seiner Kunst, sondern der verblasst geglaubten „komischen Oper“ überhaupt gelungen.

„Die Gattung ‚Komische Oper‘ wird von Komponisten schon seit geraumer Weile vernachlässigt.“ Also sprach der große alte Herr der neuen Musik, Friedrich Cerha, und schuf Abhilfe: Gemeinsam mit dem Textdichter Peter Wolf machte sich Cerha an eine „Musikalische Farce“ auf der Basis von Molnárs Bühnenstück „Eins, zwei drei“, das 1961 von Billy Wilder verfilmt wurde.

Der Präsident, allmächtiger Chef eines Stahlkonzerns, zieht die Fäden, um einen präsentablen Ehemann für die Millionenerbin Melody Moneymaker zu „erfinden“ und verwandelt den Fahrradboten Pepi Powolny in einen Spitzenmanager mit Adelsprädikat. Eingerahmt wird die turbulente Handlung von der Zwiesprache des Präsidenten mit einem bejahrten Komponisten über Sinn und Unsinn der Oper.

Besetzung
Regie: Josef Ernst Köpplinger
Bühnenbild: Johannes Leiacker
Kostüme: Marie-Luise Walek

In Koproduktion mit dem Staatstheater am Gärtnerplatz präsentiert die Volksoper Wien nun die Österreichische Erstaufführung.

Werkeinführung jeweils eine halbe Stunde vor Beginn der Vorstellung (Premiere ausgenommen) im Galerie-Foyer.


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