Pop / Rock

Oneirogen


Der Name ist Programm. Oneirogen, aus den griechischen Worten oneiros (Traum) und gen (erzeugen) abgeleitet, entführt an abgründig psychedelische Orte. Ursprünglich hat Mario Diaz de Leon, der Musiker der sich hinter dem vielsagenden Synonym verbirgt, Neue Musik studiert, nennt dabei Scelsi und Xenakis als wichtige Einflüsse und hat sein Debutalbum gleich mal auf John Zorn's Tzadik Label herausgebracht.

Als Oneirogen zollt er seiner Sozialisierung in den dunklen, undergroundigen Genres Tribut. Hier projiziert er apokalyptische Visionen ans innere Auge. Seine Sets gleichen düsteren Hypnosesitzungen. Ein wuchtiges Pendel schlägt aus, kurz darauf versinkt man in gewaltigem Rauschen und taucht in zerklüfteten Szenerien des Unbewussten wieder auf. Die tiefschürfenden Bilder des New Yorkers werden von dämonisch verzwirbelten Synths entworfen, unter denen ein brachialer Puls pocht. Ein klassischer Komponist als DoomMetal-Noise-Head - eine Mischung, die es auf jeden Fall in sich hat.


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