Pop / Rock · Blues

Okemah


Dialekt Country Blues & Irish

Seit mittlerweile 36 Jahren gibt es die Band rund um Sänger und Bandleader Derry Grey. Im heurigen Jahr standen sie zum achten mal auf der Bühne beim Wiener Donauinselfest. Schon 1985 im PopOdrom Finale und live beim Vienna Folk Festival mit den Pogues und Fairport Convention. Danach folgte eine Irland Tournee mit Konzerten in Cahir, Clonmel und Galway. 1991 gewannen sie das Austrian Country Music Masters als beste Country Band des Landes. Derry fuhr dann regelmäßig in die USA, spielte beim Woody Guthrie Folk Art Festival in Oklahoma mit Arlo Guthrie und Tom Paxton und veröffentlichte mit den damaligen Bandmitgliedern zwei CDs in den Staaten. Wieder zurück beschloss er die Songs in zwei Sprachen vorzutragen, englisch und im Dialekt. Und das wurde auch zum Markenzeichen der Band. Seit 11 Jahren mit dabei Red Sonja Kemperle am Bass, sie stammt aus der Steiermark. Die Gitarristen Norberto Pronto und Katie Kern sind Wiener und Katie ist darüberhinaus gefragte Studiomusikerin in Nashville, wo sie auch wieder über Weihnachten verweilte. Sie hat in den letzten Jahren dort auch zwei eigene CDs eingespielt. Derry Grey ist gebürtiger Steirer, lebt aber in Wien und Wolfgang Fugger, der Akkordeonspieler, stammt aus Villach. In diesen drei Jahrzehnten sind über ein Dutzend CDs der unterschiedlichsten Art erschienen, musikalisch von Irish Folk über Blues bis Country Rock. An der letzten hat Ulli Bäer mitgewirkt, mit Peter Ratzenbeck spielte man gemeinsam im Reigen und mit Arlo Guthrie’s Tochter Sarah Lee, Hans Theessink, Willi Resetarits und Ernst Molden im Metropol. Zum 35 Jahr Jubiläum im Vorjahr im Leobner Kongreß stand Popsängerin Eva K. Anderson als Gast mit auf der Bühne. Ein Journalist schrieb kürzlich in der Woche: „… musikalisch widersetzen sich Okemah gängigen Klischees, pflegen einen eigenen Stil, eine Mixtur aus irischem Folk, Reggae, amerikanischem Folk und Country. Die Umsetzung ist es, welche die Band von anderen abhebt. Mitten in bekannten Songs wird vom englischen Original in die Dialektversion gewechselt. Ungewöhlich, aber kommt beim Publikum bestens an, wie der starke Applaus bewies … zwei Frauen, drei Männer, vier Gitarren, ein Akkordeon: Okemah sind anders, lässig, gut.“


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