Oper · Theater

Ohne Titel Nr. 1


Eine Oper von Herbert Fritsch ≫Ich hätte da Ideen … Ich werde eine Oper machen!≪, sagte der Schauspieler und Regisseur Herbert Fritsch – und entstanden ist so etwas wie eine Idee, wie man Oper machen könnte: wilder Klamauk, Chaos und Unsinn, aber mit großer Hingabe und Ernsthaftigkeit in Szene gesetzt.

Schauspieler, die wild und hemmungslos über die Bühne toben, manchmal wie kleine Kinder, die von ihren Eltern für einen Abend sich selbst überlassen sind, dann wie gealterte Diven und Charmeure, die in der Hitze der Bühnenscheinwerfer wieder aufblühen.

Gesang und Sprache sind (wie in der echten Oper!) nicht wirklich zu verstehen und vielleicht gerade deshalb von ganz besonderer Komik. Ein exzellentes Miniorchester treibt das Geschehen – um im nächsten Moment vom Geschehen getrieben zu werden, unsichtbar wie gute Filmmusik – um dann wieder die Szene zu beherrschen.

≫Jedes Theater ist ein Irrenhaus, aber die Oper ist die Abteilung für Unheilbare.≪ Die Herkunft dieses Ausspruchs mag umstritten sein, unbestritten aber ist seine liebevolle Bosheit. Der große Theaterkomiker Herbert Fritsch und sein hinreißendes Ensemble gastieren mit dieser ganz und gar ungewöhnlichen Oper erstmals bei den Wiener Festwochen.

Künstlerische Leitung und Besetzung

Idee, Inszenierung und Bühne Herbert Fritsch
Kostüme Victoria Behr
Licht Torsten König
Musik Ingo Günther, Herbert Fritsch
Ton Klaus Dobbrick
Video Konstantin Hapke
Dramaturgie Sabrina Zwach

Mit
Florian Anderer, Matthias Buss, Nora Buzalka, Werner Eng, Patrick Güldenberg, Jonas Hien, Wolfram Koch, Inka Löwendorf, Annika Meier, Ruth Rosenfeld, Axel Wandtke, Hubert Wild
und dem Herbert-Fritsch-Opernorchester mit Ingo Günther, Fabrizio Tentoni und Michael Rowalska


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