Theater

Oh Nacht, ich bin bereit!


Georg Trakl, dieser singuläre, tragische, geheimnisvolle Dichter, wurde am 3. Februar 1887 in Salzburg geboren. In den Schlachten des Ersten Weltkrieges wird er an sich selbst irre und endet sein Leben am 3. November 1914 durch eine tödliche Dosis Kokain. Seine Gedichte haben bis heute Sog und Sound, einen weichen, bitteren Klang, „umschmeichelt vom Verfall“, von „sanftem Wahnsinn, „ins Blaue versehnt“.

Sie eröffnen ein Kaleidoskop von Mehrdeutigkeiten, von wagemutigen Synästhesien, Klängen, Worten, Gerüchen, Tönen: Stimmungen der Nacht, Farben des Herbstes, Bilder des Todes und des Vergehens.

Regie: Simon Möllendorf

Dramaturgie: Ludwig zur Hörst

Mit
Emanuel Fellmer
Steffi Staltmeier


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