Klassik

Österr.-Ung. Haydn Philharmonie


Zwei zu Lebzeiten im Europa legendäre Musiker treffen in unserem Auftaktkonzert unseres neuen Konzertzyklus mit Nicolas Altstaedt im neuen Wiener Konzertsaal MuTh aufeinander: Antonio Vivaldi und Joseph Haydn.

"Von San Marco nach Schloss Esterházy"
A. Vivaldi: Concerto grosso d-moll op. 3 Nr. 11 aus „L’estro armonico“
J. Haydn: Symphonie Nr. 21 A-Dur, Hob. I:21
A. Vivaldi: Konzert für Violoncello und Fagott e-moll, RV 409
J. Haydn: Konzert für Violoncello C-Dur, Hob. VIIb:1
J. Haydn: Symphonie Nr. 25 C-Dur, Hob. I:25

Die Österreichisch-Ungarische Haydn-Philharmonie wurde 1987 auf Initiative des Dirigenten Adam Fischer gleichzeitig mit den Internationalen Haydntagen aus Mitgliedern der Wiener Philharmoniker und der grossen ungarischen Orchester gegründet. Fischers Anliegen war es, die besten Musiker dieser beiden Staaten – noch vor Fall des „Eisernen Vorhangs“ - musikalisch zusammenführen, um gemeinsam das Werk Joseph Haydns aufzuführen. Idealer Aufführungsort und Stammsitz des Orchesters ist der Haydnsaal des Schlosses Esterházy in Eisenstadt - jener Ort, für den Joseph Haydn viele seiner Werke komponiert hat und der sich noch heute in dem gleichen baulichen Zustand befindet wie zu Joseph Haydns Zeit.

Das Ensemble besteht aus ca. 40 Musikern - das sind etwas mehr, als Joseph Haydn in der Hochblüte der Esterházyschen Hofmusikkapelle zur Verfügung standen. Mittlerweile setzt sich das Orchester hauptsächlich aus Musikern der grossen Wiener und Budapester Orchester zusammen: Wiener Philharmoniker, Symphoniker und Volksoper sowie Budapester Staatsopernorchester, ungarische Nationalphilharmonie und Nationalradioorchester.

Die Konzerte der Haydn Philharmonie unter der Leitung von Adam Fischer sind – sowie auch die Aufführungen der Opern von Haydn – fixer Bestandteil der Internationalen Haydntage in Eisenstadt. International hat sich das Orchester durch zahlreiche erfolgreiche Tourneen und Auftritte in Österreich und Ungarn, innerhalb Europas, sowie durch die USA und Asien etabliert. Einladungen in das Wiener Konzerthaus und in den Musikverein, in den Budapester Palast der Künste, zur Schubertiade in Schwarzenberg, den Grazer Musikverein, die Zürcher Tonhalle, das Festspielhaus Baden Baden, die Berliner Philharmonie, zu den Londoner „Proms" und zum New Yorker „Mostly Mozart" Festival, in das Auditorio Nacional Madrid oder in den berühmten Palau de la Musica in Barcelona zeugen von der Entwicklung zu einem international anerkannten Klangkörper.

Im „Haydn Jahr 2009“ standen neben dem von zahlreichen TV-Stationen übertragenen Gedenkkonzert an Joseph Haydns 200. Todestag im Schloss Esterházy Konzerte im Wiener Konzerthaus, in Graz, Innsbruck, Budapest, Györ, Madrid, Luxemburg, Brüssel, Zürich, Bern und Genf sowie Tourneen nach Deutschland, Korea und Japan auf dem Programm des Orchesters.

Mit der Saison 2015/16 übernimmt Nicolas Altstaedt als Chefdirigent die künstlerische Leitung der Österreichisch-Ungarischen Haydn Philharmonie. Mit dieser Saison startet auch der Zyklus „Haydn Philharmonie muthig“ im MuTh, Konzertsaal der Wiener Sängerknaben in Wien. Adam Fischer wird dem Orchester als Ehrendirigent weiterhin eng bei den Internationalen Haydntagen verbunden bleiben.

Die Haydn Philharmonie hat mit Adam Fischer zwischen 1987 und 2001 sämtliche Haydn-Symphonien für Nimbus Records auf CD eingespielt, wobei die Aufnahmen der Symphonien Nr.40-54 von der englischen Fachzeitschrift „Gramophone" als „Best of the Year" bezeichnet wurden.

Die erste CD der Haydn Philharmonie in Zusammenarbeit mit MDG Dabringhaus & Grimm erhielt 2006 sofort den renommierten Deutschen Musikpreis „Echo Klassik“. Mittlerweile sind zwei weitere CDs mit Symphonien Joseph Haydns bei Dabringhaus & Grimm erschienen, beide erhielten zahlreiche Auszeichnungen unter anderem wieder einen Echo Klassik 2008 in der Kategorie beste symphonische Einspielung des Jahres für Musik des 18. Jahrhunderts.


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