Vortrag

Oberwarter Dialoge


Unter der Leitung von Walter Reiss diskutieren PolitikerInnen, JournalistInnen, engagierte ZeitgenossInnen sowie Menschen mit Courage.

Man könnte, etwas vereinfacht und wohl auch vereinfachend, die Behauptung aufstellen, dass die sog. Zivilgesellschaft im traditionell eher feudalistisch ausgerichteten Burgenland schwach ausgeprägt sei. Dabei wäre allerdings zunächst einmal zu hinterfragen, was denn das überhaupt ist: die Zivilgesellschaft; worin sie sich allenfalls äußert, aus welchen Hintergründen sie entsteht, welche Ergebnisse sie zeitigen kann.

Außer Frage steht, dass das Land beispielsweise zwar über ein gut ausgebautes Netz von Schulen sämtlicher Kategorien sowie eine rührige Volksgruppen- und Kulturszene, jedoch so gut wie keine eigenständige Medienlandschaft verfügt, durch die sich ein breiterer, qualitativ entwickelter Diskurs entfachen könnte. Und wie sieht es hierzulande mit den NGOs aus, gibt es sie überhaupt bzw. mit welchem Erfolg? Nach wie vor scheinen die Parteien die (öffentliche und private) Verteilung der Gunst zu dominieren. Oder sind auch sie bereits ein Auslaufmodell?


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