Literatur

O-Töne 2015


Dieses Jahr prägen wieder verstärkt AutorInnen der jüngeren Generation den Charakter der O-TÖNE – wobei es sich allerdings keineswegs um unbeschriebene Blätter handelt.

Der 1982 geborene Clemens Setz etwa, einer der jüngsten Autoren im aktuellen Programm, legte im Frühjahr bereits sein sechstes Buch vor, sein bei Suhrkamp erscheinender, neuer Tausendseiter wird dann für den Herbst erwartet. Sandra Gugic kann als Debütantin bereits auf den Open-Mike-Preis des Jahres 2012 verweisen. Die von der Kritik für Ihre Debüts kürzlich hoch gelobten Autorinnen Isabella Straub, Valerie Fritsch und Vea Kaiser lesen aus ihren mit großer Aufmerksamkeit bedachten zweiten Romanen und Martin Amanshauser präsentiert seine erste belletristische Neuerscheinung seit zehn Jahren.

Die diesjährige Festivaleröffnung bestreitet mit Arno Geiger ein O-TÖNE-Autor der ersten Stunde: Geiger war schon im Jahr 2004 dabei, als das Festival noch explizit den literarischen Nachwuchs im Fokus hatte, seine literarische Laufbahn spricht mittlerweile für sich. Im Zenit ihres literarischen Schaffens stehen Karl-Markus Gauß, der zum Abschluss des Festivals aus seinem neuen Buch „Der Alltag der Welt“ lesen wird und Gustav Ernst, der seit seinem Debüt 1970 Jahren die österreichische Literaturlandschaft nicht nur als Autor wesentlich mitgeprägt hat.


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