Alte Musik · Klassik

O serene pupille


Schon zur Tradition geworden, obliegt es einer Stimme der österreichischen Gegenwartsliteratur die donauFESTWOCHEN zu eröffnen.

Cornelia Horak Sopran

Les roses sauvages
Elisabeth Wiesbauer, Violine ∙ Eva Neunhäuserer, Viola da Gamba ∙ Sonja Leipold, Cembalo

Komponistinnen aus dem italienischen Frühbarock, dem Wien des 18. Jhdts. und der Gegenwart: Werke von Barbara Strozzi, Isabella Leonarda, Rosa Giacinta Badalla, Margherita Grimani, Camilla de Rossi, Margareta Ferek-Petric, Judith Unterpertinger u. v. a.

Es gab sie, Frauen, die im Europa des 17. und 18. Jahrhunderts als Komponistinnen in Erscheinung traten – von unterschiedlicher soziokultureller Herkunft: Adelige, Ordensfrauen, Wunderkinder aus Musikerfamilien oder rebellische Künstlerinnen, die sich dem jeweils gängigen Frauenbild widersetzten. Sie schufen Werke in verschiedenen Stilistiken, auf höchstem musikalischen Niveau und von bleibender Schönheit. Einige wenige dieser Kompositionen sind bereits neu editiert, die meisten jedoch bislang nur als Handschriften oder in alten Drucken überliefert. Die Musikerinnen des Ensembles Les roses sauvages begeben sich daher regelmäßig für intensive Recherchen in europäische Bibliotheken und Archive.

Bei den donauFESTWOCHEN wirft Les roses sauvages gemeinsam mit der Sopranistin Cornelia Horak Schlaglichter auf die faszinierende wie kontrastreiche Welt weiblichen Komponierens im italienischen Frühbarock und dem Wien des 18. Jahrhunderts. Mit neuen Werken der mehrfach ausgezeichneten Komponistinnen Margareta Ferek-Petric und Judith Unterpertinger schlagen die Musikerinnen die Brücke in die Gegenwart.

18 Uhr Konzerteinführung mit Kulinarium im Mostbirnhaus € 20,

Der Strudengau, dort, wo das östliche Mühlviertel in die Donau fällt, präsentiert sich alljährlich im Juli und August als Bühne lebendiger Zwiesprache von Alter Musik mit der Moderne und öffnet manch musikalisches Schmuckkästchen.

Opernraritäten auf Schloss Greinburg · berührend, überraschend, verzaubernd
Entdeckungen der Bühnenkunst sind im stimmungsvollen Ambiente von Schloss Greinburg Programm: Unbekanntes von großen Meistern der Musikgeschichte wie Telemann, Händel oder Mozart, sowie auf europäischen Opernbühnen vernachlässigte Musiksprachen finden hier erneut ihr Podium.

Konzertreihe an historischen Orten · geliebt, vergessen, heutig
Ausgehend vom bilderreichen Gefühlskosmos des Barock, über die vielschichtige Musiksprache der Klassik, bis zum pulsierenden Groove aus dem Hier und Heute: Inspirierende Programme aus Vergangenheit und Gegenwart lassen den Geist der historischen Spielstätten lebendig und neu erfahrbar werden.

Kontakt
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Kulturforum Donauland-Strudengau
Stadtplatz 5
A-4360 Grein
Telefon +43 (0) 72 68 / 26 857
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