Literatur

Nuruddin Farah - Ich Bin Somali, Ganz Gleich, Wo Ich Lebe


Einführung und Moderation: Doris Eibl (Inst. f. Romanistik) / Ulla Ratheiser (Inst. f. Anglistik)
Lesung auf Deutsch: Katharina Hölbing

Mit Nuruddin Farah, ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Schriftsteller Afrikas, in Innsbruck zu Gast. Nuruddin Farah wurde 1945 im südsomalischen Baidoa geboren. Er veröffentlichte unter anderem einen Romanzyklus über seine somalische Heimat, den er mit seinem 2013 erschienenen Roman Gekapert abschloss. Heute lebt Farah in Kapstadt.

Am Abend wird der soeben auf Deutsch erschienene Roman Jenes andere Leben im Mittelpunkt stehen: Als die Modefotografin Bella vom gewaltsamen Tod ihres Bruders Aar bei einem terroristischen Anschlag in Mogadischu erfährt, bricht sie auf, um sich der halbwüchsigen Kinder des Bruders anzunehmen. In Nairobi, wo Aar mit den Kindern lebte, übernimmt sie die Verantwortung, denn Valerie, die Mutter der Kinder, hat die Familie bereits vor Jahren verlassen, um mit einer anderen Frau ein neues Leben zu beginnen. Jetzt aber erhebt sie ihre eigenen Ansprüche, und zwischen den Frauen entspinnt sich ein gnadenloser Machtkampf. In seinem neuen großen Roman erzählt Nuruddin Farah das bewegende Schicksal einer Familie in Zeiten des politischen und gesellschaftlichen Umbruchs.

Nuruddin Farah: Jenes andere Leben. Roman. Suhrkamp 2016

Mittwoch, 22. Juni, 19 Uhr, Die Bäckerei, Dreiheiligenstraße 21a: Die italo-somalische Autorin Igiaba Scego im Gespräch mit Anna Rottensteiner, Benedikt Sauer und Andreas Oberprantacher.


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