Notation und Aufführung: Aktualisierung oder Auslöschung?

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Universität für angewandte Kunst

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Das Symposium befasst sich mit dem Spannungsfeld zwischen künstlerischem Werk, seiner Interpretation und Tradierung - und den damit verbundenen Praktiken der Fort-, Neu- und Weiterschreibung.

Ausgangspunkte sind Elfriede Jelineks künstlerische Produktionstechniken und die Intertextualität in ihren Arbeiten.

Wie ist die spezifische Materialität von Kunstwerken in den verschiedenen Künsten - in Literatur, Musik, Theater, Oper, Tanz und bildender Kunst - zu fassen und zu beschreiben? Welche (intermedialen) Formen der Weiter- oder Überschreibung kommen bei der Analyse und Rezeption eines Werks zum Einsatz? Und welche Auswirkung haben gesellschaftliche Rahmenbedingungen auf künstlerische Formgebungsverfahren und die Überlieferung von Kunstwerken? Diese Fragen werden in Form wissenschaftlicher, künstlerischer und künstlerisch-wissenschaftlicher Beiträge erörtert.

Das Symposium ist Teil des großangelegten Forschungsschwerpunkts "Notation und Aufführung" des Interuniversitären Forschungsverbunds Elfriede Jelinek, in dem das Verhältnis zwischen Text und Werk, Text und Inszenierung bzw. Partitur und musikalischem Ereignis sowohl wissenschaftlich als auch künstlerisch diskutiert wird.

Das Symposium knüpft inhaltlich an die Ausstellung Beethoven bewegt im Kunsthistorischen Museum an sowie an die von Wien Modern im Kunsthistorischen Museum geplante Uraufführung von Georg Friedrich Haasʼ Komposition ceremony II, die nun um ein Jahr verschoben wurde.

Konzeption und Organisation: Pia Janke, Rosa Eidelpes

PROGRAMM

DONNERSTAG, 10.12.2020, 17.30 Uhr
Stream: https://www.ifvjelinek.at

Evelyn Annuß:
Fortschreibungen
Response: Silke Felber

Über-Setzungen. Zum Verhältnis von Text und Aneignung
Mit Klaus-Peter Kehr, Nicolas Stemann, Melanie Unseld, moderiert von Andrea Heinz

Verkörperungen. Improvisation in Schauspiel und Tanz
Mit Andrea Amort, Karoline Exner, Stefan Krammer, Jolantha Seyfried, moderiert von Sabrina Weinzettl

Das ewig Gleiche oder immer Neues?
Praktiken der Fort-, Weiter- und Überschreibung in Kunstinstitutionen
Mit Sabine Haag, Bernhard Günther, Walter Kobéra, Anne do Paço, Kay Voges, moderiert von Pia Janke