Literatur · Klassik

Nora Gomringer, Lesung, Manu Mayr, Bass, Philipp Scholz, Schlagzeug


Nora Gomringer, Preisträgerin des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs 2015, liest aus ihrem preisgekrönten Text «Recherche» und Manu Mayr sowie Philipp Scholz spielen dazu.

Zum Weinen – aber aus den richtigen Gründen

«Ist das Mikro an? Test, Test. Ist das Mikro an? Ok, also ich hoffe, so geht’s.» So beginnt der sprachakrobatische Text «Recherche», mit dem die schweizerisch-deutsche Autorin Nora Gomringer den Ingeborg-Bachmann-Preis 2015 gewonnen hat. Das Publikum hatte mit Jubel auf diesen Text reagiert, der davon erzählt, wie eine Frau versucht, mehr herauszufinden über die Umstände des Selbstmords eines 13-Jährigen. Zum Auftakt des Zyklus Originalton, der vier Lesungen mit Musik im Berio-Saal präsentiert, wird Gomringer nun auch im Wiener Konzerthaus «Recherche» vortragen. Dass die 1980 Geborene gerne mit Musikern zusammenarbeitet, trifft sich gut, denn ihr zur Seite steht der Bassist Manu Mayr. Auf ihrer Website spricht Gomringer allerdings noch eine Warnung aus: «Vorsicht! Nora Gomringer könnte Sie amüsieren, irritieren, aus den richtigen Gründen zum Weinen bringen! Ist alles schon vorgekommen ...»


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