Theater

Noise


Junge Menschen erfinden gemeinsam mit dem Regisseur Sebastian Nübling ein Stück Zukunft für einen verlassenen Ort. Der Titel NOISE verrät bereits, dass es um Wildes und Störendes geht: Anhänger der Do-it-yourself-Bewegung geraten während des Aufbaus eines Konzerts unter anderem darüber in Konflikt, ob sie ≫ihren≪ Ort für andere öffnen oder ihr besetztes Biotop geschlossen halten sollen.

In Wien wird die junge Künstlertruppe um Sebastian Nübling die ehemalige städtische Sargfabrik, heute F23 genannt, temporär besetzen. Thema der Jugendlichen ist die Verdrängung alternativer Lebensweisen aus dem öffentlichen Raum – ein Zustand, der mittlerweile in fast jeder prosperierenden Stadt zu beobachten ist.

Dokumentarisches Material aus Filmen wie The Decline of Western Civilization und Noise and Resistance und Interviews, die in der Basler Szene geführt wurden, lassen eine Aufführung entstehen, in der das Publikum zur Miteroberung und Verteidigung dieses Ortes aufgerufen ist. Eine Volxküche, in der gekocht und ausgeschenkt wird – wobei das Wort ≫geschenkt≪ durchaus ernst gemeint ist –, Musik, Action und Live-Screening sind die Bausteine dieses exemplarischen Abends für Freiraum und Phantasie.

Sebastian Nübling war zuletzt mit seiner erfolgreichen Inszenierung Three Kingdoms bei den Wiener Festwochen 2012 zu Gast.

Künstlerische Leitung und Besetzung

Inszenierung Sebastian Nübling
Bühne Dominic Huber
Kostüme Ursula Leuenberger
Sounds Tobias Koch
Dramaturgie Uwe Heinrich

Mit 8 Spielerinnen und Spielern des jungen theater basel

In Schweizerdeutsch mit deutschen Übertiteln


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