Theater

No Way to treat a Lady


Musical von Douglas J. Cohen
Nach einer Erzählung von William Goldman, Deutsch von Holger Hauer (Buch) und Frank Felicetti (Liedtexte) Österreichische Erstaufführung inszeniert von Peter W. Hochegger

Inhalt:
New York im Sommer 1970 Irgendwo im Dickicht der pulsierenden Metropole leben ein Cop und ein arbeitsloser Schauspieler, zwei Stadtneurotiker, die einiges gemeinsam haben: sie werden von ihren Müttern gedemütigt, hadern mit ihrem Schicksal und suchen den Sinn in ihrem Leben. Detective Morris Brummell ist unfreiwillig Single und lebt seit dem Tod seines Vaters bei seiner leidenden Mutter Flora, die seine Berufswahl missbilligt und ihn ständig mit Vergleichen mit seinem erfolgreichen Bruder quält. Christopher „Kit“ Gill, trauert um seine erst kürzlich verstorbene Mutter, die gefeierte Broadway-Diva Alexandra Gill, die ihn noch aus dem Jenseits heraus jegliches Talent abspricht und ihn Versager nennt. Kit verkleidet sich als Priester und ermordet eine Witwe, um seine Begabung fürs Theater zu beweisen und die Anerkennung seiner toten Mutter zu bekommen. Das ist der Wendepunkt im Leben beider Männer. Im Zuge der Ermittlungen lernt Morris die attraktive Galeristin Sarah kennen und verliebt sich in sie. Und auch sie findet ihn und seinen Beruf aufregend. Gleichzeitig erkennt Morris seine berufliche Chance – wenn er den Mörder fasst. Kit wird publicitysüchtig – ihm genügt nicht die Randnotiz in der New York Post. Er will auf die Titelseite der TIMES. Also schlüpft er in verschiedene Kostüme und Rollen und befördert (Sigmund Freud, schau herunter) ältere Damen ins Jenseits. Es geht ihm aber nicht ums Töten, sondern um das Vorspiel, das Rollenspiel und den Erfolg, bekannt und gefürchtet – ja, gewürdigt zu werden. Es entwickelt sich zwischen Cop und Mörder, dem Jäger und dem Gejagten sehr bald eine seltsame Symbiose. Beide brauchen einander, um bekannt und geachtet zu werden. Über die Titelseite der TIMES die Anerkennung der Mütter zu bekommen. Morris schwankt zwischen der Pflicht, dem Killer das Handwerk zu legen und der Neigung, seiner Liebe Zeit und Raum zu geben. Und Kit kommt Morris immer näher, dringt immer mehr in dessen Privatsphäre ein…

BESETZUNG:
Flora/Alexandra/Carmella/Sadie/Mrs. Sullivan – Tini Kainrath
Sarah – Nicole Rest-Lankmayer
Morris – Christian Graf
Kit – Bernhard Viktorin

Percussion – Alexander Kühmayer
Bass – Florian Schafellner
Reeds – Helmut Strobl
Piano – Bernhard van Ham

Musikalische Leitung – Helmut Strobl
Regie – Peter W. Hochegger
Bühne und Kostüm – Team der Kulturszene Kottingbrunn


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