Jazz · World Music

Nigun


In einer der vielen, vielen Jubelkritiken der Band heißt es: „Vigorous start, incrdedible solos, abatement, and then back to the basics.“ Was nichts anderes heißt als: Von Anfang volle Kraft voraus, kurze Pause und dann ’ran ans Eingemachte!“

Das Eingemachte, das könnten jene Musiken sein, auf die sich Nigun beziehen: Jazz ist die eine Kraftquelle, die andere ist Klezmer in seiner speziellen osteuropäischen Spielart. Will man ihre Musik nun deswegen als „Klez-Jazz“ bezeichnen, trifft das allerdings nur den halben Spaß. Denn letztendlich spielt Nigun auch mit den Emotionen, den innersten Kraftquellen aller, die sie hören.

Kein Wunder, dass sie in nahezu allen europäischen Ländern und sogar in den USA vor begeistertem Publikum aufgetreten sind. Mehr noch, Jazz-Avantgardisten wie John Zorn und Don Byron luden sie ebenso zum gemeinsamen Spiel ein wie Frank London von den Klezmatics.

Einen Wirbelwind an Emotionen, an kreativer Entfesselung ihrer musikalischen Wurzeln in Jazz, Klezmer, ungarischer Folklore und Rock-Einflüssen, zu entfachen, das ist Sache von Nigun. Sich davon hinwegtragen zu lassen, das ist Sache des Publikums. Wenn beides zusammen passt, dürfte man hinterher ebenso voll des Jubels sein wie die zahlreichen Besucher ihrer Konzerte, die mit Jubelkritiken nicht sparten.

Andras Parniczky - Gitarre
Peter Bede - Saxophon
Peter Ajtai - Kontrabass
Istvan Balo - Schlagzeug


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