Jazz

Nicola Conte Combo feat. Gianluca Petrella


Nicola Conte präsentiert in einem einzigartigen Line-Up zusammen mit seinem langjährigen Freund und Mitstreiter Gianluca Petrella ein Programm, das sich natürlich um Jazz, aber auch Nicolas großer Leidenschaft dem Soul und den afrikanischen Rhythmen widmen wird.

Nicola und Gianluca aus Bari, der italienischen Hafenstadt und Hauptstadt der Region Apulien, arbeiteten schon auf Nicola Conte’s “Other Directions“ (Blue Note 2004) zusammen. Petrella schloss 1994 sein Studium am Konservatorium in Bari mit Bestnoten ab. Schon 1993 spielte er mit den Saxophonisten Roberto Ottaviano (mit dem er seine erste Aufnahme „Hybrid and Hot“ 1994, Splash, machte). Im selben Jahr stand er auch Greg Osby zu Seite („Do It“, Right Tempo). Ab 1995 war er erste Posaune im „O.F.P.“ Orchester, das zeitweise unter der Leitung von Carla Bley, Steve Coleman und Bruno Tommaso stand. 1998 tourte er mit Schlagzeuger Roberto Gatto’s „The Noisemakers“ („Rugantino“, CAM 2000, auch live im Teatro Sistino in Rom 2001). 2000 war er Mitglied des französischen Orchestre National de Jazz unter Paolo Damiani (z.B. „Charmediterranéan“, ECM 2001, mit Anouar Brahem und Gianluigi Trovesi). Petrella kooperierte mit fast allen wichtigen italienischen Jazzmusikern, u.a. 2001 in der Town Hall in New York mit dem Quintett von Enrico Rava.. 2001 erschien ein Album unter eigenem Namen „X-Ray“ (Auand). Er begleitet häufig die Sängerin Cristina Zavalloni und spielte mit Lester Bowie oder Pat Metheny. 2007 erhielt er den „Eurodjango“ und den „Paul Acket Award“, den Nachfolger des niederländischen „Bird“-Awards.

Nicola Conte, der italienische Gitarrist, Songwriter, Produzent, Remixer und DJ mischt seit den frühen Neunzigern die Szene auf. Daran ist das Fez-Kollektiv nicht unschuldig, das Conte zur selben Zeit in Bari gründet. Das Kollektiv versteht sich als Schmelztiegel befreundeter Kreativer, die auf einen ähnlichen kulturellen, intellektuellen, politischen und musikalischen Background zurückgreifen. "Sie waren kulturelle Unruhestifter, emotionale Träumer, kompulsive Vinyl-Sammler, Leute, die nach einem kultivierten Beat und Büchern von Revolutionären wie Jean-Paul Sartre und Boris Vian verrückt waren", sagt Conte über die bunte Truppe. Auf seinen Veröffentlichungen verarbeitet er „strongly connected“ Jazz, Soundtracks, Bossa Nova, Afro, Latin-Jazz und Soul. “Other Directions” verkaufte weltweit über 60.000 Exemplare. Es folgten Releases auf seinem in Mailand ansässigen Label Schema, aber auch international auf Impulse/UMG und Far Out Records UK. Die Zusammenarbeit war immer von neuen Entdeckungen geprägt. So arbeitete er mit Gregory Porter und José James lange bevor diese dann ihre eigenen Karrieren beginnen konnten.

Die Liste der Mitmusiker auf seinen Alben ist stets hochinteressant und umfangreich: Nailah Porter, Melanie Charles, Veronica Harcsa (Hungary), Alice Ricciardi (Italy), and Bridgette Amofah (U.K.); Till Brönner (Germany), Nicolas Folmer (France), Fabrizio Bosso and Flavio Boltro (Italy); Posaunist Peter Fredriksson (Sweden), Saxophonist und Flötist Magnum Lindgren (as well as arranger, Sweden), Gaetano Partipilo (Italy), Timo Lassy (Finland), Logan Richardson und Tim Warfield (U.S.A.); piano Pietro Lussu, bassist Paolo Benedettini (Italy); Schlagzeuger Teppo Makynen (Finland); Vibraphonist Michael Pinto (U.S.A.) etc.

Nicola Conte’s Gastspiele, über das Londoner Jazz Cafè, dann als feste Größe alljährlich im Ronnie Scotts, Blue Note Mailand und Blue Note Tokyo und diversen Festivals wie Swiss Montreaux Jazz Festival, Jazz Open Stuttgart, North Sea Jazzfestival, Umbria Jazz und sowie diverse internationale Tourneen sind fester Bestandteil seiner Arbeit und haben ihm über die Jahre eine treue Fangemeinde bescheren können. (Pressetext)

Nicola Conte: guitar
Gianluca Petrella: trombone
Zara McFarlane: vocals
Magnus Lindgren: saxophone
Pietro Lussu: piano
Luca Alemanno: bass
Teppo Mäkynen: drums
Abdissa Assefa: percussion


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