Vortrag

„Neue Musik“ des 12. Jahrhunderts.


Die Handschrift Paris BN lat. 1139 darf als Paradigma der „musikgeschichtlichen Wende um 1100“ (Wulf Arlt) gelten, denn sie vereint in singulärer Weise zentrale Innovationen ihrer Zeit: „Neue Lieder“ verbinden sich mit einer neuen Mehrstimmigkeit, die bisweilen als „Anfang eu-ropäischen Komponierens“ gehandelt wurde.

Die Aufführung ausgewählter Stücke durch das renommierte Basler Ensemble Peregrina ver-mittelt eine Vorstellung vom Klang der „Neuen Musik“ des 12. Jahrhunderts. Im Dialog mit Ver-treterInnen aus der Musikpraxis und der Wissenschaft verhandelt der Roundtable die Heraus-forderungen und Möglichkeiten der Sicherung der Grundlage, nämlich der Quellenbefunde in ihren materiellen und philologischen Dimensionen.


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