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Nelkengasse for Refugees


Die Nelke ist das Symbol für Freundschaft. In diesem Zeichen steht auch das Straßenfest für Schutzsuchende in Wiens Nelkengasse am 16. Oktober.

Der Zusammenhalt ist bemerkenswert. Kaum war die Idee von Nelkengasse for Refugees geboren, waren viele Lokale und Geschäfte in der Nelkengasse mit an Bord, um dieses Straßenfest in die Tat umzusetzen. Neben dem Tanzcafé Jenseits als Initiator, rund um die Organisatoren Nora-Anna Hofmann und Alexander Linhardt, sind dabei: das Chimbiss (Verena Maria Palzenberger), Von Walden (Markus von Walden, die Vintagerie (Alexander Bechstein und Peter Lindenberg), der Futurgarden und das Schadek 12.

Was gibt es zu sehen, zu hören und zu tun: Live-Bands, Lesungen und DJ-Lines mit dem ein oder anderen bekannten Gesicht, ein umfangreiches Kinderprogramm und eine „Jedes-Los-gewinnt“-Tombola mit einem genialen Hauptpreis. Darüber hinaus kann man beim Flohmarkt stöbern und junges Design mit außergewöhnlichen Dingen bewundern, die es an diversen Ständen zu kaufen gibt.

Vom Brennpunkt Traiskirchen in die Wiener Nelkengasse
„Ich bin, gemeinsam mit Freunden, immer wieder in Traiskirchen und anderen Brennpunkten aktiv. In Gesprächen bekam ich das Gefühl, mehr machen zu wollen, auf die Straße zu gehen, und das nicht nur in Form von Demonstrationen. So kam ich auf die Idee, ein Straßenfest für Schutzsuchende zu organisieren. Denn, wer sagt, dass die Auseinandersetzung mit einem ernsten Thema nicht auch mit der nötigen Brise Spaß und Unterhaltung erfolgen kann“, erklärt Nora-Anna Hofmann vom Tanzcafé Jenseits über die Entstehung der Idee.

„Es geht darum, Position zu beziehen, zu helfen, wo Hilfe notwendig ist und in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein für die Problematik und derzeit herrschende Situation zu schaffen“, meint Mit-Organisator Alexander Linhardt.

There is no them. There is only us – gemeinsam handeln
Alle Beteiligten arbeiten selbstverständlich unentgeltlich und erwarten sich von Tombola, Flohmarkt, Spenden und Co., eine stattliche Geldsumme zur Unterstützung von Projekten für Schutzsuchende.

Save the Date: 16. Oktober 2015, 14:00 bis 22:00 auf der Straße, danach kann man im Tanzcafé Jenseits weiterfeiern.

„Wir halten es mit Streetart-Künstler Banksy: There is no them. There is only us!“, so Hofmann und Linhardt unisono.


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