Pop / Rock

Naked Lunch


Mit „Songs For The Exhausted“ (2004) haben sich Naked Lunch, 1991 in Klagenfurt/Österreich gegründet, ein künstlerisches Plateau geschaffen, von dem aus sie seither musikalisch und inhaltlich weitergehen.

Es folgten „This Atom Heart Of Ours“ (2007) und „Universalove“ (2009), die preisgekrönte Arbeit (Max Ophüls Preis) mit Filmregisseur Thomas Woschitz, der es gelang, Musik und Film gültig und neu miteinander zu verbinden. „All Is Fever“ nun ist das denkbar beste Album, das Naked Lunch an diesem Punkt ihrer Geschichte machen konnten. Abermals haben sich diese wagemutigen Wahnsinnigen im dritten Jahrzehnt ihres Bestehens von dem, was vorher war, gelöst, hatten den Mut, nach dem langen Verfolgen der Spur eines stillen, reduzierten Albums dieses komplett zu verwerfen, nicht zuletzt aus tätigem Misstrauen zur Singer/Songwriter-Form.
Mit Verbündeten wie Olaf Opal oder Gustav schöpfen Naked Lunch bei „All Is Fever“ aus dem Vollen, denken über Grenzen oder Definitionen von Indiemusik, europäischem Kunstlied, Ballade, Pop, gebrochenen humanistischen Hymnen und elektronisch unterlegtem Todes-Soul nicht einmal mehr nach. Sie geben jedem Lied, was es braucht, sind dabei zugänglich und zärtlich wie nie zuvor, machen Zeit und Geschichte spürbar, die in den Songs steckt.


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