Theater

Nacht ohne Sterne


„Nacht ohne Sterne“ erzählt vom Dünnerwerden der Zivilisationsdecke in einer Zeit, in der terroristische Gewalt und soziale Ungleichheit Rechtspopulisten in die Hände spielen und die Gesellschaft sehr zerrissen scheint.

Hoffnung und Verzweiflung stehen gleichberechtigt nebeneinander, sie bedingen sich gegenseitig – darin liegt ein großer, universeller Gedanke des Stückes.

Eine Stadt, irgendwo in Europa. Die Wege ihrer Bewohner kreuzen oder trennen sich für immer in dieser sternlosen Nacht. Ständig heulen die Sirenen, auf den Straßen wird dauerdemonstriert. In den Begegnungen arbeiten sich die Figuren am drohenden gesellschaftlichen Abstieg, an der sozialen Isolation durch Überarbeitung, an brüchigen Familien- und Partnerschaftsverhältnissen ab.

Die Nacht ist einschneidend für alle. Das Leben danach ist nicht mehr dasselbe, manche überleben die Nacht nicht. Spät, treffen (fast) alle Figuren aufeinander und spazieren gemeinsam durch den Friedhof ihrer Träume. Es geht um Spielschulden und Schuldgefühle, um Existenzängste, um Sicherheit und um die Sehnsucht nach ein wenig Glück.


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