Kunstausstellung

Nach Picasso. Auf Spurensuche in der jungen österreichischen Kunst


Pablo Picasso gilt als einer der bedeutendsten und einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Im Gegensatz zu früheren Generationen scheint er bei vielen jüngeren Künstlerinnen und Künstlern aber keine unmittelbare Rolle mehr zu spielen.

Gleichzeitig hat vieles, das uns heute in der Kunst als selbstverständlich und kanonisiert gilt, seinen Ursprung im 20. Jahrhundert und häufig bei Picasso. Seine vielfältigen malerischen Experimente zwischen Figur und Abstraktion, seine revolutionäre Auffassung der Skulptur, sein Mut, ständig neue Wege einzuschlagen und sich stilistisch immer wieder neu zu erfinden, aber auch seine kämpferische politische Seite, seine Selbstinszenierung und sein Marketingtalent wirken bis heute nach.

Die Ausstellung möchte weniger Künstlerinnen und Künstler vorstellen, die sich auf Picasso als Vorbild berufen, sondern vielmehr den unzähligen Spuren nachgehen, die er in der Kunst – in diesem Fall in der jungen österreichischen Kunst – immer noch hinterlässt. Sie versucht aufzuzeigen, wie seine formalen und inhaltlichen Ideen in das Werk junger österreichischer Künstlerinnen und Künstler bewusst – etwa als Zitat oder auch Inspirationsquelle –, oft aber auch unbewusst Eingang gefunden haben. Die Bezüge und Parallelen zu Picasso sind dabei manchmal offensichtlich und gleich erkennbar, bisweilen aber auch versteckt und assoziativ. Eine Entdeckungsreise mit vermutlich einigen überraschenden Erkenntnissen.

Künstlerinnen: Iris Christine Aue, Christian Bazant-Hegemark, Bernhard Buhmann, Hannes Egger, Adolf Frohner, Karen Holländer, Eva Hradil, Bernadette Huber, Karl Karner, Michael Kienzer, Ronald Kodritsch, Michaela Konrad, Edith Payer, Alfons Pressnitz, Adele Razkövi, Thomas Riess, Farid Sabha, Christoph Schirmer, Martin Schnur, Deborah Sengl, Nina Rike Springer, Ekkehard Tischendorf, Gabi Trinkaus


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