Oper · Theater

Nabucco


Die Choroper "NABUCCO" von Guiseppe Verdi übte bereits an ihrem Premierenabend, am 9. März 1842 im Teatro alla Scala in Mailand, eine große Faszination auf das Publikum aus.

Dieser enorme Erfolg begleitet alle Nabucco- Aufführungen, gleich in welchem inszenizatorischen Gewand, bis heute. Nach 175 Jahren ist die Oper aktuellen denn je. Marcel Prawy, die österreichische Opernführerlegende sagte mal:
"Diesen Blockbuster der Operngeschichte muss man immer wieder spielen. Diese Oper hat die Kraft eines jungen Gottes und das Publikum wird spätestens beim Gefangenen- oder auf Freiheitschor gennant "Va pensiero sull'ali dorate- Flieg, Gedanke, auf goldenen Schwingen" in eine Trance Zustand, voller Hoffnung auf eine bessere Welt, versetzt."

Vielen Zuschauern bleibt dieser Chor von den gmeinsamen Auftritten, von Zucchero und Luciao Pavarotti, zB. im Jahr 2004 in der Royal Albert Hall ewig in Erinnerung.

EINZIGARTIGE SYMBOLKRAFT UND MAGIE DER OPERA ITALIANA

Was macht denn das Gheimnis dieser Erfolgsgeschichte aus?

Diese Oper strahlt eine einzigartige Symbolkraft aus. So sah das auch der große Verdi, der wie auch viele seiner Zeitgenossen, sich ein vom ausländischen Joch befreites und vereintes Italien herbeigewünscht hat.

Und die Opernhandlung liefert eine ideale Vorlage dafür. Zwei Handlungsstränge sind ineinander verflochten: Auf der einen Seite ist es die Geschichte der Juden, Israeliten, Leviten, die sich von der babylonischen Herrschaft befreien wollen, auf der anderen Seite ruft sich der babylonische König Nabucco als Gott aus, wird wahnsinnig, von der Tochter Abigaile kalt gestellt und am Ende doch geläutert, geläutert durch den Gott der Juden?

Kann am Ende doch der Glaube eine Lösung, zB. für einen dauerhaften Frieden sein?

Begleitet wird das Opernensemble "Opera Italiana" von dem renommierten, Arena di Verona erprobten Dirigenten, Maestro Giorgrio Croci.


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