Pop / Rock · Jazz

Nabil & Band


Für seine zweite CD „Following Seas“ ging der Sänger und Komponist Nabil im Juni dieses Jahres mit namhaften Musikern aus der internationalen Musikerszene für eine Woche ins Studio. Diese Zusammenarbeit erwies sich als Glücksfall: In nur vier Tagen wurden neun Originalkompositionen aufgenommen, die genreübergreifend den Bogen vom Blues über Rock zum Jazz und Swamp spannen. Nabils prägnante Stimme und Sitters virtuoses Gitarrenspiel ergänzen einander kongenial, Marc Abrams am Bass und Daniel Aebi bilden die kraftvolle Rhythmussection, sophisticated und unerbittlich am Punkt. … Vom Resultat kann man sich live überzeugen!

Nabil (Vocals, Guitar) ist Autor, Musiker, Komponist mit österreichischen und ägyptischen Wurzeln, lebt in Wien. Seine erste Solo-CD RELOCATED erscheint im September 2018. Einer breiteren Öffentlichkeit ist er unter seinem bürgerlichen Namen Alfred Goubran bekannt. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher (Romane, Essays, Gedichte) und war Gründer und Leiter des Verlages edition selene. 2010 begann er das Musikprojekt [goubran]. Die erste CD „Die Glut“ erschien 2014, die zweite CD „irrlicht“ 2016.. Mit Erscheinen der LP (Compilation) „Schiffe aus Schnee“ im November 2016 fand das Projekt [goubran] seinen vorläufigen Abschluß. Dazu einige Kritikerstimmen:

„Mit rauer Stimme findet Alfred Goubran vor einer düsteren Soundkulisse aus Blues und Rock auf „Irrlicht“ klare Worte für die Zeiten, in denen wir leben..“ Die Liederbestenliste, Michael Kleff

„Er hat eine Stimme, der man gern lauscht: Rau, heiser, wissend. Die Stimme eines Menschen, der viel gesehen hat in seinem Leben.“ – Hagen Haas, General-Anzeiger, Bonn

„Zum ersten Mal hörte ich von Alfred Goubran in einer Revuebar im 5. Wiener Gemeindebezirk Margareten. Dort sang er mit dunkler, rauer Stimme, in der die Geister von Howlin’ Wolf und Blind Willie Johnson zu leben schienen, Songs von Bob Dylan, vor allem die schaurigen Balladen über Sklaverei, Mord und Totschlag.“ – Maik Brüggemeyer, Rolling Stone Magazin, Juni 2016

Primus Sitter (Guitars) ist ein österreichischer Gitarrist und Komponist. Nach seinem Studium am Konservatorium Klagenfurt führten ihn seine musikalischen Wege zunächst nach Nashville/Tennessee, wo er Preisträger beim „International Heritage Jazz-Guitar-Competition“ bei der Summer-Namm –Show war. Kurz darauf nahm er die CD „Primus Sitter Five“, das den New Yorker Saxophonisten George Garzone featured in New York auf. Bei seinen Projekten arbeitete er regelmäßig mit international namhaften Musikern wie Jack Walrath (CD Quartet Maurer-Sitter „Mausi“), Don Thompson (CD Manfred Weinberger „Trio“), Mike Mainieri, Ingrid Jensen oder Sylvie Courvoisier zusammen. Über 18 Jahre leitete er die monatliche Konzertserie im Theatercafe Klagenfurt, wo eine Vielzahl von Musikern aus dem In- und Ausland mit ihm konzertierten (CD Primus Sitter Werkstatt – Theatercafe Direkt).

Marc Abrams (* 24. Dezember 1958 in New York City) ist ein US-amerikanischer Bassist (Kontrabass, E-Bass) des Modern Jazz.

Abrams erhielt ab dem siebten Lebensjahr Klavierunterricht. Bereits mit zehn Jahren wechselte er zum Kontrabass. Im Alter von zwölf Jahren hatte er erste öffentliche Auftritte in Musicalaufführungen und mit den Jugendorchestern der Region. Ein Jahr später spielte er in lokalen Bands E-Bass. Nach einer Ausbildung an der University of Massachusetts arbeitete er mit Musikern wie Kenny Clarke, Sal Nistico, Chet Baker, Gil Evans, Karl Berger, John Tchicai oder Steve Lacy und ließ sich in Italien nieder.

Daniel «Booxy» Aebi (* 11. Dezember 1973 in Bern) ist ein Schweizer Musiker des Fusion- und Modern Jazz (Schlagzeug, zunächst auch Posaune).

Aebi begann im Alter von zehn Jahren, Posaune zu spielen; mit fünfzehn Jahren wechselte er zum Schlagzeug. Ab 1994 studierte er, zunächst in Boston am Berklee College of Music, dann von 1995 bis 2000 an der Swiss Jazz School (bei Billy Brooks).

1993 war er Mitbegründer der Funkband Grand Mother’s Funck, mit der er zahlreiche Auftritte in Mitteleuropa, Frankreich und England hatte, und die ab 2000 auch unter seiner Leitung (verstärkt um weitere Bläser und Perkussionisten) als GMF Gran Orquesta tätig war. Daneben wirkte er als Schlagzeuger der von Bert Joris geleiteten Swiss Jazz School Big Band, die auch auf dem Montreux Jazz Festival, beim Cully Jazz Festival und im New Yorker Birdland mit Gastsolisten wie Clark Terry, John Lewis oder Bob Mintzer auftrat. 2000 bis 2012 wirkte er in verschiedenen Combos und Bigbands von Joe Haider. Weiterhin arbeitete er mit George Gruntz, Sandy Patton, Andy Scherrer, George Robert, Stewy von Wattenwyl, der Big Band de Lausanne, mit dem Quartett Horn Knox oder der Sandro Schneebeli Group.[1]


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