Pop / Rock

My Ugly Clementine


Oehl „Neue Wildnis“ ist die erste Single des Austro-IsländischenDuosrundum Liedermacher Ariel Oehl und die Multiinstrumentalisten Hjörtur Hjörleifsson. Oehl, das sind tanzbare Rhythmen verwoben mit nordischerMelancholie.„Allmählich zieht die Kälte ein. Wer jetzt allein ist, wird es lange sein“, singt Ariel,während die Musik groovt. Herrscht textlichzunächst Schwermut, löst sich dieserletztlich nicht nur musikalisch, sondern auch textlich in Wohlgefallen auf. Oehl ist gleichzeitig tanzbar und malerisch, einnehmend und präsent. Einmal im Ohr, immer im Ohr.Diezweite Single „Keramik“ skizziert mit einer Kombination aus lyrischen Texten und akzentuierten Basslines eine Momentaufnahme junger Liebe und deren Zerbrechlichkeit.

Der Anbruch der Nacht, der Dunkelheit („Die Nacht holt heimlich durch des Vorhangs Falten aus deinem Haar den Sonnenschein“) steht weißer Keramik als Symbol der ultimativen Zerbrechlichkeit gegenüber („Wie sollen wir denn bloß diese Keramik wenden dass sie nicht in zwei zerfällt?“). Wo in der ersten Single „Neue Wildnis“ noch „wer jetzt kein Haus hat baut sich keines mehr“ verlautbart wurde, wird in Keramik bereits die Tauglichkeit des Neubaus hinterfragt („Wieviele Räume hat der Plan deines Baus?/Wird aus Papier oder aus Steinen gebaut?/Sag mir nur, hält er auch zwei von uns aus?“).

Die weibliche Stimme ist bei der ersten Single von Elena Shirin (Aramboa), bei der zweiten Single von Sophie Lindinger (Leyya) geliehen, Marco Kleebauer (ebenfalls Leyya) hatdie Produktion übernommen. Mwita Mataro (At Pavillion) leiht dem Chor sein unverwechselbares Timbre. So bringen auch diesmal wieder die malerischen Arrangements von Oehl den Zuhörer zum genauen Hinhören, Träumen und Tanzen.


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