Theater

my book of faces


Mitten in Israel gibt es einen unabhängigen Staat, nämlich den Staat von Tel Aviv. Die Menschen dort leben in ihrer eigenen Blase, während der Rest vom Land zur Hölle gehen könnte.

Die Atmosphäre der Bauhausstadt am Meer ist tolerant. In Tel Aviv werden Schwule
nicht auf offener Straße angegriffen. Die Bürger von Tel Aviv betrachten Palästina als reale Nation unter realer israelischer Besatzung. Außerhalb von Tel Aviv wird den Einwohnern der
Stadt Hedonismus, Egoismus, Mangel an Patriotismus und außerdem Glaubenslosigkeit vorgeworfen. Fünf Kindheitsfreunde in den späten Zwanzigern möchten ihr Leben weiterführen, Facebook soll ihnen dabei helfen. Doch Krieg ist vor ihrer Haustür, die Realität holt sie ein, kein Ausweg in Sicht.

My book of faces wurde 2014 beim Akkofestival mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Von Inna Eizenberg

Das Stück wurde im Auftrag der Akademie der Künste für ein Dramatiker-Treffen, welches jetzt im Oktober 2015 in Berlin stattfindet, ins Deutsche übersetzt. Wir bedanken uns dafür, die Übersetzung zur Verfügung gestellt bekommen zu haben.

Regie: Jens Bluhm

Anschließend: Susanne Höhne und Jens Bluhm im Gespräch mit
Inna Eizenberg.


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