Kunstausstellung

Muttertag, die Geburt eines Kindes oder Mütter und Religion - I.F. Frauenberger


Vernissage: Dienstag, 6. November 2018, um 19 Uhr

Begrüßung: Christine Todt
Einführung: I.F. Frauenberger
Eröffnung: NRAbg. Gabriele Heinisch-Hosek
Dauer der Ausstellung: 9.11. – 18.11.2018

Diese Ausstellung findet aus Anlass des 180. Geburtstages von Marianne Hainisch am 25. März 2019 in ihrem Geburtsort Baden in der Galerie im Turm statt.
Marianne Hainisch war Begründerin und Führerin der Frauenbewegung in Österreich. 1870 forderte sie die Errichtung von Realgymnasien für Mädchen und die Zulassung von Frauen zum Hochschulstudium und gründete aus privaten Mitteln ein sechsklassiges Lyzeum, das 1891 Öffentlichkeitsrecht erhielt. Nach dem Tod von Bertha von Suttner 1914 übernahm sie die Leitung der Friedenskommission im Bund österreichischer Frauenvereine und gründete 1929 die Österreichische Frauenpartei.
Die Bilder und Objekte von Ingrid Frauenberger nehmen Bezug auf Themen wie
die Jungfrau und unbefleckte Empfängnis, Verhütungsverbot, Abtreibungsverbot.
Armutsgefährdung von allein erziehenden Müttern und Doppelbelastung durch Arbeit und Haushalt.
Die sekundäre Stellung der Frau in der Kirche und deren heimliche Kinder.
Der Muttertag als Wirtschaftsfaktor, die Kinderehe oder Gebären für den Krieg.

Ingrid Frauenberger:
Geboren 1960 in Wien.
Studium für freie Graphik, Malerei und Visuelle Medienkommunikation in Wien und Berlin. 1988 Magistra Artist.
Auslandsaufenthalte und Ausstellungen in London, Amsterdam, Antwerpen, Berlin und Prag.
Kunstankauf Museum für angewandte Kunst MAK und Museum auf Abruf MUSA, Wien


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