Klassik

Musika Follia


Abendkasse € 15
Studenten& Pensionisten € 7

Musika Follia ist eine Konzertreihe, die all diesen Dingen eine Bühne bietet: den Gegensätzen, der Überwindung von Grenzen, der Fähigkeit über das Alltägliche hinauszublicken, dem Mut zu Veränderung und zu Neuem, dem Irrealen, dem Traum.

KünstlerInnen:
LUISA SELLO (Flöte)
MARIO HOSSEN (Geige)
WOLFGANG KLOS (Bratsche)
WOLFGANG PANHOFER (Cello)
MARCO DALSASS (Cello)
GIACOMO DALLA LIBERA (Klavier)
TOMMASO SERRATORE (Moderner Tanz)

Programm:
J.S. Bach – ‚Suite‘ in d moll n. 2 BWV 1008 für Cello (Prélude, Allemande, Courante, Sarabande, Menuett I – II, Gigue)
Philip Selby – ‚Spirit of the Earth‘ (1978) für Flöte (Tanz: Tommaso Serratore)
W.A. Mozart – Flötenquartett KV 285 (Allegro, Adagio, Rondo) für Flöte, Geige, Bratsche, Cello
Jorge Sastre – ‚Luz‘ (2015) für Flöte (Tanz: Tommaso Serratore)
Louise Farrenc – Trio op. 45 für Flöte, Cello und Klavier (Allegro deciso, Andante, Scherzo, Finale)

Dieses Konzert gehört zu einer Konzertreihe, welche mit Unterstützung der Region FVG an den Ausbruch des ersten Weltkrieges erinnert. Dieses Projekt der Amici della Musica Udine nennt sich “Musica, Soldato Di Pace” und möchte auf dem Weg einer musikalischen Erinnerung die Erinnerung an die Leiden des Krieges wachrufen. In diesen Zusammenhang fügt sich auch das aktuelle Programm, in dem die musikalische Ausdruckskraft eine Friedensbotschaft transportiert. Tatsächlich sind die Stücke der zeitgenössischen Autoren von Texten, Bildern und Liedern aus dem ersten Weltkrieg inspiriert. Die unsterbliche Musik von Bach und Mozart hilft uns, den Schmerz über den Verlust so zahlreicher Leben zu ertragen, als Zeichen des Friedens und der Toleranz. Tommaso Serratore setzt, zur Musik von zwei zeitgenössischen Komponisten, Selby und Sastre, die Schmerzen des Krieges und die Hoffnung auf Frieden, in Tanz und moderne Gestensprache um. Die weibliche Perspektive, die sich in den Erlebnissen vieler Krankenschwestern und zahlloser stummer Zeugen dieses weltweiten Konfliktes zeigt, wird durch Louise Farrenc repräsentiert, eine relativ unbekannte Autorin, deren poetische Musiksprache eine tiefe Humanität ausdrückt.


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