Klassik

Musik & Archäologie: Vom Horn zum Horn


„Vom Horn zum Horn“ -
Vortrag: Beate Maria Pomberger (Independent)
Ingrid Wagner-Kraft – Violoncello
Birgit Fluch – Flöte
Werke: W. Wagner, W. Heißler, H. C. van Praag, H. Villa-Lobos
Das gehörnte Tier nahm schon in der Urgeschichte immer einen besonderen Platz ein. Horntragende Tiere galten als wehrhaft und apotropäisch. Sie genossen kultische Verehrung. Die erste Darstellung eines Hornes als Musikinstrument stammt aus der Altsteinzeit: das Steinrelief der „Venus von Laussel“ zeigt eine nackte Frau, die ein hornförmiges Rhythmusinstrument in der Hand hält. Gefäßflöten in Form eines Hornes wurden im Frühneolithikum gespielt. Ab der Kupferzeit zeugen Keramikhörner und Schneckentrompeten von der Funktion des Hornes als Blechblasinstrument, das dann eine erstaunliche Entwicklung durchmachte.


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