Klassik

Musik & Archäologie: Galgenberge und Hexenhügel


„Galgenberge und Hexenhügel – Richtstätten in der mittelalterlichen
und neuzeitlichen Landschaft“
Vortrag: Joris Coolen (Zentrum für baltische und skandinavische Archäologie)
Ensemble Ars serena (B. M. Pomberger – Alt, Julia Auer – Flöte, Harfe, Ingrid Wagner-Kraft – Gambe, Cello; Albin Paulus – Dudelsack, Leier, Schalmei)
Räuberlieder, Moritaten, Landsknechtslieder, älteres Hildebrandslied, Armin Knab „Rosa mystica“
Galgen und andere Richtstätten bildeten bis vor wenigen Jahrhunderten einen fixen Bestandteil der europäischen Kulturlandschaft. Vielmehr als nur ‚praktische‘ Einrichtungen zum Vollzug von Todes- und Leibesstrafen, hatten Richtstätten eine starke symbolische und moralische Funktion. Die Richtstättenarchäologie setzt sich intensiv mit diesen schaurigen Denkmälern auseinander. Anhand diverser Beispiele aus Mittel- und Nordwesteuropa wird gezeigt, was dabei zutage kommt und welche Rolle die topografische Lage spielte.


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