Alte Musik · Klassik

Musik der Ostkirchen: Passion und Auferstehung


Seit Jahren bemüht sich aus dem Libanon stammende und in Paris lebenden Soeur Marie Keyrouz um interreligiöses Verständnis und Offenheit der Kulturen im Umgang miteinander. 1984 gründete sie ihr Ensemble Vocal de la Paix, Sänger und Musiker aus den verschiedenen Regionen Libanons, als gelebten Beitrag zum Friedens in ihrem Land. Mit ihrer außergewöhnlichen Stimme (von der UNESCO bereits zur „Stimme des Jahres“ gekührt) gelangt sie in die Herzen des Publikums und eröffnet ihm die archaische Kraft der Musik des Nahen Ostens: von traditionellen Gesängen der Maroniten, über byzantinisch-melkitische bis hin zu Liedern in arabischer Sprache und Musikform. Die ihr eigene Charakteristik erscheint dem westlichen Hörer im Allgemeinen fremdartig, mystisch.

Basis der Tradition ist die Improvisation. Mit ihr soll das Unaussprechliche zum Ausdruck gebracht werden. Musik, die aus dem Glauben entsteht und für den Nächsten bestimmt ist. Sie gibt Aufschluss über den Sänger, sein Bekenntnis, basiert auf Emotion und der Möglichkeit des stimmlichen Ausdrucks.

Mit ihren Konzerten finanziert Soeur Marie Keyrouz mehrere Waisenhäuser im Libanon.


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