Theater

Multitasking diaries


Der Medienkünstler Jan Machacek tritt in seinen Performances in einen Dialog mit seiner medial transformierten Person. Dies führt zu hybriden Live-Momenten, in denen unklar bleibt, wer wen beeinflusst und kontrolliert: die reale Person ihr mediales Spiegelbild oder umgekehrt.

multitasking diaries ist eine audio-visuelle Performance über ein Zuviel an Eindrücken, Gefühlen, Reflexionen und Ansprüchen. Inspiriert von der Übertragung technischer Verfahren auf menschliches Handeln und Erleben - der Begriff des Multitaskings aus der Computertechnik ist dafür beispielhaft - ist der Performer sowohl Akteur als auch Anschauungsbeispiel eines medialen Puzzles. In Interaktion mit Bildern, Objekten und Songs, gemeinsam mit dem Musiker und Programmierer Oliver Stotz und der Lichtkünstlerin Sabine Wiesenbauer, wird ein Zustand der Überforderung freigelegt und der gesellschaftliche und vom Einzelnen reproduzierte Druck zur Selbstoptimierung spielerisch vorgeführt.

Konzept & Performance
Jan Machacek

Video-Programmierung & Musik

Oliver Stotz

Lichtdesign
Sabine Wiesenbauer

Beratung
Sabine Marte


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