Kunstausstellung

Multiple Singularities


xE – Ausstellungsraum der Akademie der bildenden Künste

1010 Wien - Innere Stadt, Eschenbachgasse 11 / Ecke Getreidemarkt

Di., 02.06.2020 - Di., 30.06.2020

Mo: Geschlossen
Di: 11:00 - 18:00 Uhr
Mi: 11:00 - 18:00 Uhr
Do: 11:00 - 18:00 Uhr
Fr: 11:00 - 18:00 Uhr
Sa: 11:00 - 15:00 Uhr
So: Geschlossen
  • Eintritt frei
Corona-Virus: Ab 29. Mai sind Veranstaltungen bis 100 Personen wieder erlaubt. Ab 1. Juli bis 250 Personen, ab 1. August für 500 bis 1.000 Personen. Sicherheitsregeln gelten weiterhin.

Eine Ausstellung in der Programmreihe xhibit der Akademie der bildenden Künste Wien.

Initiatorinnen: Jelena Micić, Anastasiya Yarovenko

Künstlerinnen: Ting-Jung Cheng, Vasilena Gankovska, Jelena Micić, Ekaterina Shapiro-Obermair, Martina Z. Šimkovičová, Anastasiya Yarovenko

Die Conditio humana ist Resultat geringfügiger Änderungen des gesellschaftlichen Systems beeinflusst jedoch gleichzeitig die Erschütterung dieser stabilen, aber fragilen Konstruktion. Kleine Unregelmäßigkeiten können heftige Wirkungen im System zeitigen, bleibende Narben und enorme Lücken hinterlassen, auch wenn sie nicht genügend Kraft entfalten, um die gesamte ungreifbare Struktur zu durchbrechen. Nicht auf einmal, nicht einzeln. Aber Singularitäten können sich verbinden, um aus ihren vielfältigen Perspektiven und Erfahrungen heraus den gesellschaftlichen Wandel voranzutreiben.

Einen gemeinsamen gesellschaftspolitisch sensiblen Ansatz verfolgend präsentieren die Ausstellung und das umfangreiche Begleitprogramm unter dem Titel Multiple Singularities Installationsarbeiten und visuelle Forschungsprojekte von Alumni und Studierenden der Akademie der bildenden Künste Wien. Der öffentliche Raum, und was in ihm vor sich geht, ist das Forschungsfeld der ausgestellten Arbeiten, deren formaler Ansatz sich häufig auf die Abstraktion der Moderne bezieht. Mannigfaltige Methoden, Medien und Formen der Artikulation wirken zusammen, um Einblicke in vielgestaltige disziplinäre Bemühungen zu vermitteln. Durch die Präsentation dieser künstlerischen Forschungspraktiken werden nicht zuletzt Lösungen für sich durch städtische Verhältnisse ergebende Unstimmigkeiten vorgeschlagen.