Klassik

Münchner Symphoniker


Programm:

Franz Schubert, Aus der Musik zu „Rosamunde“
Felix Mendelssohn Bartholdy, Sinfonie Nr. 3 in a-moll, op. 56, „Schottische“

Das klassisch-romantische Orchester-Repertoire steht für die Münchner Symphoniker im Zentrum. Dabei ist es das Ziel des Orchesters, die Tradition zu pflegen und gleichzeitig neue Hörerlebnisse zu schaffen. Namhafte Solisten und aufstrebende Jungstars der Klassikszene gastieren gerne als Partner des Orchesters. Gleichrangig neben der Klassik pflegen die Münchner Symphoniker hochkarätige Produktionen aus den Bereichen Oper, Filmmusik und Show. Pro Jahr stehen rund 110 Konzerte auf dem Programm, in denen das Publikum das breite Repertoire und den extrovertierten Musizierstil des Orchesters erleben kann.

Der junge Dirigent Peter Tilling gilt als sensibler Musiker, als Meister eines transparenten Musizierens, ohne dabei jemals auf Klangreichtum und Emotionalität zu verzichten. Als Musiker, für den die Tradition und der historische Kontext ebenso wichtig sind wie die zeitgenössische und aktuelle Musik, hat Peter Tilling sowohl eine Karriere im deutschen Kapellmeister- und Opern-System verfolgt wie auch eine rege freie Tätigkeit mit Ensembles für Neue und Alte Musik.

„Ein majestätischer Strom, großartig, rein melodiös, innig und unnennbar rührend und tief, riss die Gewalt der Töne alle Gemüter hin“ – die Dichterin von Chézy stimmte mit ihrem Bericht über die „Rosamunden“-Schauspielmusik in den begeisterten Chor der Freunde Schuberts und des Publikums mit ein: Trotz der Ablehnung gegenüber dem Schauspiel mussten in der Premiere mehrere Teile der Musik wiederholt werden. Bis heute finden sich die beliebte Ouvertüre und Ausschnitte der „Rosamunden“-Musik im Konzertsaal wider.

Mendelssohn Bartholdy hat sich mehrfach durch landschaftliche Eindrücke zu großen Werken inspirieren lassen. Zur Komposition seiner „Schottischen Sinfonie“ wurde er auf der 1829 unternommenen Reise ins schottische Hochland angeregt. Gegen Ende Juli besuchte er das Schloss Holyrood der Maria Stuart. Der Besuch der zerfallenen Kapelle weckte seinen schöpferischen Impuls. „Ich glaube, ich habe heute da den Anfang meiner schottischen Sinfonie gefunden“, schrieb er aufgeregt nach Hause. Am gleichen Abend hatte er die erste Skizze niedergeschrieben.

Zwar vergingen von der Schottland-Reise bis zur Uraufführung 13 Jahre, bis Mendelssohn der Partitur den letzten Schliff gegeben hatte. Es ist schon einzigartig, wie Mendelssohn den Zuhörern so starke Raumwirkungen erleben lässt, die durch eine höchst unterschiedliche Dynamik der verschiedenen Orchestergruppen erzielt werden.


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