Klassik

Münchner Philharmoniker


Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Aus der bayrischen Nachbarschaft kommt eines der besten Orchester der Welt zum krönenden Abschluss der Meisterkonzertsaison nach Innsbruck: die Münchner Philharmoniker.

Sie prägen und repräsentieren seit mehr als einem Jahrhundert maßgeblich die deutsche Musikkultur. An der Riege der Dirigenten des Orchesters von Mahler über Celibidache bis Maazel kann man eine große Interpreten-Geschichte ablesen. Der Dirigent der Münchner in Innsbruck kommt aus der norditalienischen Metropole Mailand und zählt heute zu bedeutendsten Vertretern seines Faches: Gianandrea Noseda, Leiter des Turiner Teatro Regio und Gastdirigent des Israel Philharmonic Orchestra, der New Yorker Metropolitan Opera, des Chicago Symphony Orchestraund der Wiener Philharmoniker, wurde 2015 vom größten US-Musikmagazin „Musical America“ zum „Dirigenten des Jahres“ gewählt. „Eine Energie wie ein Wirbelwind, die Noseda an die Dirigentenspitze fegt“, schrieb die Londoner Zeitung „The Times“ über ihn. Der Italiener bringt viel klingende „Italianità“ nach Innsbruck mit und wird neben Mendelssohns beliebter „Italienischer Symphonie“ eine Gedenkmusik von Alfredo Casella dirigieren, einem der bedeutendsten italienischen Komponisten vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Der italienisch-schweizerische Pianist Francesco Piemontesi, der laut der „Berliner Zeitung“ mit seinem Klavierspiel die Zuhörer „ins Wunderland“ zu entführen vermag, widmet sich in Innsbruck mit dem 3. Klavierkonzert von Béla Bartók einem Werk künstlerischer Liebe, das der ungarische Komponist im USExil in den Monaten vor seinem Tod für seine Ehefrau, die Pianistin Ditta Pásztory, komponiert hat.

Programm:

ALFREDO CASELLA
„Elegia eroica“ („Dem unbekannten Soldaten“) op. 29

BÉLA BARTÓK
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 E-Dur Sz. 119

FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY
Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 „Italienische“


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