Klassik

Mozarteumorchester Salzburg/ Signum saxophone quartet



Rhythm of the Americas - Werke von Mintzer, Gershwin, Copland, Márquez und Bernstein.

Im Großen Festspielhaus kommen auf Einladung der Salzburger Kulturvereinigung spannende musikalische Welten und Künstler zusammen. Ein Aufeinandertreffen von Saxophonquartett und Orchester sowie von feurigen Rhythmen aus zwei Amerikas, dem Norden und Süden. Mit ihrer Energie und Spielfreude bringen die vier jungen Musiker von SIGNUM die Konzertsäle regelmäßig zum Kochen. Ihre Experimentierfreude und Vielseitigkeit spiegelt sich auch in den originellen Programmen wider. So verspricht auch die erstmalige Kollaboration mit Salzburgs hervorragendem Klangkörper, dem Mozarteumorchester Salzburger unter der Leitung von Ido Arad eine Begegnung der besonderen Art zu werden. In diesem Konzertabend treffen faszinierende Kompositionen aus Nord- und Südamerika zusammen, wie etwa Bob Mintzers Werk „Rhythm of the Americas“, das dem Abend auch seinen Titel verleiht, sowie mitreißende Werke von George Gershwin, Aaron Copland, Arturo Márquez und Leonard Bernstein.

Mozarteumorchester Salzburg
SIGNUM saxophone quartet
Blaž Kemperle, Sopransaxophon
Hayrapet Arakelyan, Altsaxophon
Alan Lužar, Tenorsaxophon
Guerino Bellarosa, Baritonsaxophon
Ido Arad, Dirigent

Das Mozarteumorchester hat sich in den gut 175 Jahren seiner Geschichte zu einem der kulturellen Aushängeschilder Österreichs entwickelt. Es ist insbesondere auf die Erarbeitung eigenständiger und zeitgemäßer Interpretationen der Wiener Klassik, namentlich der Werke Mozarts, spezialisiert und feiert als international anerkannter Kulturbotschafter Salzburgs und Träger der renommierten Goldenen Mozart-Medaille mit diesem Repertoire weltweit außergewöhnliche Erfolge. Mit seinen rund 90 Musikerinnen und Musikern bedient es aber auch alle anderen Epochen von der frühen Barockmusik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen. Das vielfältige Schaffensspektrum ist in einer eindrucksvollen Diskografie dokumentiert. Für die Einspielung der Symphonie Nr. 1 von Hans Rott wurde der Klangkörper 2017 mit dem begehrten Echo-Klassik-Preis ausgezeichnet.

In Salzburgs hochrangigem Kulturleben ist das Symphonieorchester von Stadt und Land, dessen Wurzeln auf den 1841 mit Unterstützung von Mozarts Witwe Constanze und seinen beiden Söhnen gegründeten „Dommusikverein und Mozarteum“ zurückgehen, mit zwei eigenen Konzertreihen bestens etabliert. Sowohl die Donnerstags-konzerte im festlichen Großen Saal der Stiftung Mozarteum als auch die Sonntagsmatineen im berühmten Großen Festspielhaus sind durch die konstant hohe Qualität längst zu Publikumsmagneten geworden. Solisten und Gastdirigenten von Weltrang schätzen die erstklassige musikalische Zusammenarbeit mit dem Orchester.

Bei den jährlich stattfindenden Salzburger Festspielen fällt dem Ensemble mit den Mozart-Matineen, die von den Salzburger Nachrichten zum „heimlichen Herzstück“ des Festivals erklärt wurden, eine zen-trale Rolle zu. Aber auch mit bedeutenden Opernproduktionen tritt es dort an der Seite gefeierter Stars immer wieder in Erscheinung. Jährlich wiederkehrende Engagements bei der international viel beachteten Mozartwoche und bei der Kulturvereinigung unterstreichen das außerordentliche Format des Orchesters. Über die gesamte Saison spielt es zudem die Opern-, Ballett- und Musicalvorstellungen im Salzburger Landestheater.

Zu den prägenden Chefdirigenten gehören Leopold Hager, Hans Graf, Hubert Soudant und namentlich Ivor Bolton, der das Orchester von 2004 bis 2016 ganz entscheidend geformt hat. Mit seinem vor Energie sprühenden italienischen Chefdirigenten Riccardo Minasi ist das Mozarteumorchester weiter auf Erfolgskurs.