Jazz

Moreno Veloso


Moreno Veloso, der Sohn der brasilianischen Musik-Ikone Caetano Veloso, begann im Alter von drei Jahren mit dem Singen und arbeitete weiter an seinem Talent, als er sechs Jahre später begann, klassische Gitarre zu lernen. Sein Debüt als Songwriter gab er 1982 mit „Um Canto de Afoxé Para Bloco do lle“, das sich auf Caetano Velosos Album „Cores, Nomes“ findet. Schon als Teenager tourte er als Perkussionist mit seinem Vater und Gilberto Gil, ehe er als Cellist für Carlinhos Brown arbeitete. Sogar während seines Physikstudiums in den frühen 90ern war sein Interesse an Musik stärker. Ungefähr zur selben Zeit richtete der junge, vielversprechende Künstler ein eigenes Aufnahmestudio ein und mischte für TV-Shows und -Produktionen.

Nach einer Live-Performance mit Alexandre Kassin and Domenico Lancellotti, bei der sie brasilianische Rhythmen mit Elektronik-Elementen kombinierten, beschlossen sie, ein experimentelles Album aufzunehmen, „Music Typewriter“, das von Andrés Levin produziert wurde. Unter dem Namen „Máquina de Escrever Música“ (und dem Bandnamen Moreno +2) wurde es in Brasilien zum Hit, 2003 gefolgt von „Sincerely Hot“ (unter dem Bandnamen Lancellotti +2) und einem DJ-Remix von Morenos Aufnahme im Jahr 2004. „Futurismo“ (diesmal unter dem Namen Kassin +2) vervollständigte die Originaltrilogie.

Neben seinen eigenen Projekten arbeitete Veloso mit seinem Vater, auf Tour wie im Studio, und produzierte drei seiner Alben, darunter das 2012 ausgezeichnete „Abraçaço“, koproduziert von Gitarrist Pedro Sá. Im September 2014, nach 13 Jahren, brachte Moreno sein zweites Album, „Coisa Boa“, heraus. Die Besetzungsliste des in Studios rund um den Globus aufgenommenen Werks umfasst 30 Musiker, darunter Pedro Sá, Arto Lindsay, Melvin Gibbs, Daniel Johns, Rodrigo Bartolo, Rodrigo Amarante und die Sängerin Takako Minekawa.


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