Jazz

Moor Mother


Moor Mother ist vermutlich die radikalste – und vermutlich brauchbarste – Künstlerin der Afrofuturism-Bewegung seit Jahren.

Fetish Bones funktioniert nicht nur als Atlas und Archiv, sondern auch als Mausoleum, das die Knochen jener birgt, die auf einem blutigen Pfad umgekommen sind, der bis ins Jahr 1886 zurückreicht.“ (Wire)

Camae Ayewa (Moor Mother), international tourende Musikerin, Dichterin, bildende Künstlerin und Leiterin von Workshops, performte bislang auf zahlreichen Festivals, in Colleges, Galerien und Museen weltweit, und trat unter anderem gemeinsam mit King Britt, Roscoe Mitchell, Claudia Rankine, Bell Hooks und vielen anderen auf. Sie singt in drei verschiedenen Performance-Gruppen: Irreversible Entanglements, Moor Jewelry und 700 Bliss. Als Moor Mother veröffentlichte sie 2016 ihr vielbeachtetes Debütalbum auf Don Giovanni Records. „Fetish Bones“ wurde vom Magazin The Wire zum drittbesten Album des Jahres gekürt, zur Nummer eins in Jazz Right Now, und war in unzähligen Bestenlisten Ende des Jahres vertreten, unter anderem in Pitchfork, Rolling Stone und dem Spin Magazine. Moor Mother wurde vom Rolling Stone 2016 unter jenen zehn Künstler*innen genannt, die man im Auge behalten sollte, und wurde auf Bandcamp „Artist of the Year 2016“. Ihre zweite LP „Motionless Present“ erschien 2017.


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