Kunstausstellung

Montforter Zwischentöne: Liebesanfänge. Wie zwei sich finden


Wie habt ihr euch eigentlich kennengelernt? Kaum eine andere Frage ist so oft der Auslöser für eine berührende Geschichte. Die Anfänge ihrer Liebesbeziehung machen nicht wenige von uns für einen Moment zum Helden der eigenen Biografie. Nie wieder waren wir so kühn, so erfindungsreich, clever, ausdauernd, originell, witzig, tapfer oder poetisch wie damals in diesem unwiderbringlichen Zeitfenster. Eine Zumutung, die uns unerwartet widerfährt und in der sich manchmal in flüchtigen Augenblicken entscheidet, ob sich die Erschütterung einer starken Anziehung in eine Beziehung verwandelt.

»Liebesanfänge – Ein Archiv erster Begegnungen« ist der Anfang eines Storytelling-Projekts, das die »Montforter Zwischentöne« gemeinsam mit Mark Riklin (Meldestelle für Glücksmomente) realisieren. Der Schweizer Künstler ist auch im »Salon Paula« und in der »Großen Hausmusik« zu erleben. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Regionalentwicklungsprojekten und ist ein naher Verwandter unserer Haltung des Zusammenwirkens von Kunst und Stadt. Für dieses Projekt recherchierte ein Team von Geschichtensammlern in den letzten Monaten in Vorarlberg und der Schweiz Liebesanfangsgeschichten. Eine Auswahl ist in kurzen Texten und Videos in der Installation im Montforthaus dokumentiert. Ein kurzweiliges Film- und Lese-Erlebnis mit verblüffenden Geschichten von Menschen zwischen 15 und 85.

Rechercheteam: Conny Amann, Erika Kronabitter, Michele Keck, Grid Marrisonie, Florian Oberforcher, Mark Riklin, Lara Smith, Nina und Richard Steiner, Sarah Vögel, Erna, Marie und Hans-Joachim Gögl,
Kamera, Schnitt: Hansjörg Kapeller
Organisation: Monika Stelzl


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