Klassik

Montforter Zwischentöne: Frieden... schaffen


Klaus Christa, Gestalter des Abends: »Das Wort »Apartheid « heißt auf Afrikaans »Getrenntheit«. Das Apartheid- System war ein schreiendes Unrecht, das ein ganzes Land über ein halbes Jahrhundert lang lähmte und traumatisierte. Wie konnte ein so schmerzvolles System friedlich überwunden werden? Menschen, denen dies möglich war, mussten Meister des Friedens sein und wir ahnen alle: Vielleicht gibt es an diesem exemplarischen Friedensprozess Dinge zu entdecken, die uns helfen können, Frieden machen zu lernen und unseren Frieden zu finden. In diesem Konzert wird der Saal des Montforthauses zur Bühne. In einer konzertanten Entdeckungsreise spüren wir den Geheimnissen nach, die das Wunder eines friedlichen Endes von Apartheid möglich gemacht haben. Der Schmerz der Trennung wird in den Klängen dieses Abends ebenso Resonanz finden, wie der tiefe Trost und der Friede, die aus dieser dunklen Quelle herauswachsen konnten.«

Mit Werken von Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms, Tomas Luis de Victoria, Tshepo Tsotetsi, Zuko Samela, Soweto String Quartet, Peter Guy u.a. Solistinnen und Solisten des Bochabela String Orchestras (SA) musizieren mit Tshepo Tsotetsi und Musikerinnen und Musikern von „musik in der pforte“.

Rudens Turku, Bonolo Kgaile, Violine
Klaus Christa, Mookho Rankhala, Viola
Mathias Johansen, Reginald Teys, Violoncello
Syolise Nyondo, Kontrabass Tshepo Tsotetsi, Saxophon
Zuko Samela, Congas Vokalensemble »pforteVokal«


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