Theater

Mónica Calle - Ensaio para uma Cartografia


Mit Menschen, die sich in Umbruchphasen befinden, am Rand der Gesellschaft stehen, probt Mónica Calle den Gegenentwurf zu einer durchnormierten, kapitalistischen Gesellschaft: die widerständige Schönheit und Stärke der Unvollkommenheit. Erstmals außerhalb Portugals: ein dringliches Plädoyer dafür, gemeinsam mehr zu wagen!

Die Regisseurin Mónica Calle betreibt in Lissabon seit fast 30 Jahren Casa Conveniente, das sich dort einen Ruf als engagiertes Theaterlabor erarbeitet hat. International sind ihre Arbeiten bis jetzt ein Geheimtipp geblieben. Mit Menschen, die sich in Umbruchphasen befinden, am Rand der Gesellschaft stehen, probt Calle den Gegenentwurf zu einer durchnormierten, kapitalistischen Gesellschaft: die widerständige Schönheit und Stärke der Unvollkommenheit. Ensaio para uma Cartografia (Versuch einer Kartografie) zeigt zwölf Frauenkörper mit ihren ganz unterschiedlichen Geschichten in beständiger Wiederholung von Irrtum, Scheitern und neuem Versuch. Sie stehen im Halbdunkel der Bühne und proben Kompositionen von Ravel, Strawinski oder Beethoven. Keine der Frauen ist klassisch ausgebildete Tänzerin oder Musikerin, und genau daraus nehmen sie ihre Freiheit und emanzipatorische Kraft. Erstmals außerhalb Portugals: ein dringliches Plädoyer dafür, gemeinsam mehr zu wagen.

Künstlerisches Team
Regie, Bühne Mónica Calle Licht José Álvaro Correia Musikalische Leitung Rodrigo B. Camacho Mit Ana Água, Cleo Tavares, Eufrosina Makengo, Inês Vaz, Lucília Raimundo, Mafalda Jara, Maria Inês Roque, Miu Lapin, Mónica Calle, Mónica Garnel, Roxana Lugojan, Sofia Vitória, Silvia Barbeiro

Bühnenfotos Bruno Simão Video (Teaser) Marcelo Pereira
Regieassistenz José Miguel Vitorino
Produktionsleitung Inês Vaz


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