Kunstausstellung · Fotografie Ausstellung

Mohau Modisakeng


Der südafrikanische Künstler Mohau Modisakeng (geboren 1986 in Soweto, lebt und arbeitet in Kapstadt) zeigt erstmals im Kunstraum Innsbruck eine Einzelausstellung in Europa.

Derzeit werden seine Arbeiten ebenfalls auf der 56. Biennale in Venedig im südafrikanischen Pavillon einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Der Titel der Ausstellung „Ke Kgomo Ya Moshate“ ist einem Sprichwort in der Muttersprache des Künstlers Setswana entlehnt und lautet im Ganzen „Ke kgomo ya moshate, wa e gapa o molato, wa e lesa o molato“, was frei übersetzt so viel heißt wie: Die Sache ist nicht zu lösen, ohne jemandem auf die Füße zu treten (bzw. es ist eine unlösbare Situation).

Der Titel wird umso eindringlicher, desto mehr man sich mit dem Werk des Künstlers auseinandersetzt. Modisakeng verwendet die Technik des Selbstporträts, um sich mittels großformatiger Fotografien, Perfomances oder Videoinstallationen seiner Identität als Südafrikaner und den politischen Veränderungen seines Heimatlandes anzunähern. „Die wichtigste Botschaft hinter meiner Arbeit hat mit dem Einfluss der Geschichte der Gewalt darauf zu tun, wie wir unsere kulturelle, politische und soziale Rolle als Menschen verstehen“, erklärt der Künstler. „Die Hoffnung ist, damit zu enthüllen, wie Macht manipuliert wird, um unser Verhältnis zu unseren Körpern zu verändern.“


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