Klassik

Minjun Kim, Klavier


Es war vor exakt zwei Jahren, während er im Rahmen der Serie „Stars von Morgen“ erstmals im Roten Salon der OESTIG LSG mit Taiwanese Shih-Yeh Lu auftrat, als ob „Narziss und Goldmund“ aus Hermann Hesses gleichnamigem Roman leibhaftig geworden wären. Der eine war in seinem Klavierspiel temperamentvoll, mitreißend und naturgewaltig, der andere besonnen, fein und schöngeistig:

Und nun bestreitet der musisch-elegante, mittlerweile 26-jährige „Narziss“ aus Südkorea, MINJUN KIM, sein Konzert im Alleingang, nachdem auch sein Kommilitone aus der mdw-Masterklasse LILYA ZILBERSTEIN im November 2019 ein überraschend facettenerweiterndes Solokonzert gegeben hat. – Jetzt sind wir gespannt, was aus MINJUN KIM geworden ist, insbesondere, da er das melancholisch-verträumte BRAHMS-Werk 6 Klavierstücke Nr. 118 aus dem Jahr 1893 noch einmal interpretieren wird.

Weiters stehen auf dem Programm:
MOZARTs Klaviersonate Nr. 9 in a-moll, die in drei Sätzen 1778 in einer für Mozart recht ruhigen Sprache komponiert wurde.
Außerdem SCHUBERTs Klaviersonate D568 aus dem Jahr 1817 in fragmentarischer Fassung entstanden, sukzessive erweitert und 1829 als Opus 122 nach Schuberts Tod veröffentlicht.
Sowie SERGEJ PROKOFJEVs Klaviersonate Nr. 2 op. 14 in d-moll mit vielschichtiger russischer Seele: es stammt aus dem Jahr 1912.

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