Jazz

Mike Mainieri & Bobo Stenson Duo


Das erste Zusammentreffen zweier großer Improvisatoren der internationalen Jazzwelt...

Mike Mainieri begann als Kind mit Stepptanz und Perkussion; mit 11 Jahren kam das Vibraphonspiel hinzu. Bereits mit 14 Jahren trat er mit einem eigenen Trio in der Paul-Whiteman-Show auf. Zwischen 1955 und 1961 war er Mitglied der Buddy-Rich-Band. Er arbeitete zudem recht früh für Billie Holiday, Dizzy Gillespie, Benny Goodman, Coleman Hawkins oder Wes Montgomery (1967/68). 1967 gehörte er zu Jeremy Steigs früher Rockjazz-Formation Jeremy & the Satyrs. 1971 produzierte Mainieri ein Album für die Studio-Großformation White Elephant und beschäftigte sich in der Folgezeit mit der Entwicklung eines Synthesizer-Vibraphons. Er spielte mit einem eigenen Quartett und mit Michael Brecker und Steve Gadd. 1978 trat er auf dem Montreux Jazz Festival im Duo mit Pianist Warren Bernhardt auf. 1979 gründete er mit Brecker, Gadd, Eddie Gomez und Don Grolnick die jazzorientierte Fusion-Band [2] Steps, die große Erfolge hatte. Deren Nachfolgegruppe Steps Ahead setzte diesen Erfolg zwischen 1983 und 1986 mit wechselnden Musikern wie Steve Khan, Eliane Elias, Chuck Loeb, Peter Erskine oder Warren Bernhardt fort. Anschließend rückte wieder die Studioarbeit in den Vordergrund. Mainieri produzierte Popmusik, aber auch George Benson. Daneben spielte er bei Joe Henderson, Gil Evans, Art Farmer, Al Jarreau, David Sanborn, Marcus Miller, Joe Lovano oder Jim Hall. 1989 gründete er eine neue Ausgabe von Steps Ahead (u.a. mit Rachel Z). Später spielte er mit seinen Gruppen American Diary bzw. American Standards. Als Produzent, Arrangeur und Komponist betreut der Inhaber des Plattenlabels NYC Records Musiker wie Paul Simon, Billy Joel, Aerosmith oder Dire Straits. (Wikipedia)

Ab dem Alter von sieben Jahren erhielt Bobo Stenson eine klassische Piano-Ausbildung, interessierte sich aber früh für Jazz und spielte noch als Schüler in einer Gruppe mit Lars Färnlöf, Sven-Åke Johansson und Staffan Abeleen sowie im Quartett des Saxophonisten Börje Fredriksson (1937–1968) mit dem Bassisten Palle Danielsson. Nach Abschluss des Gymnasiums arbeitete er kurz in Paris, wo er im Blue Note Club u. a. mit Manfred Schoof und Gunter Hampel spielte. Ein begonnenes Studium der Musikwissenschaften brach er ab, um professioneller Jazzmusiker zu werden. Mit Danielsson und dem Schlagzeuger Rune Carlsson tourte er in Deutschland, spielte mit dem Tenorsaxophonisten Bernt Rosengren, begleitete in Stockholm, wohin er 1963 zog, Gastsolisten wie Benny Bailey, Sonny Rollins, Gary Burton, Stan Getz und Dexter Gordon und arbeitete eng mit dem damals in Skandinavien wohnenden Don Cherry zusammen. Ab den 1970er Jahren spielte er im Trio mit Arild Andersen und Jon Christensen, später zum Quartett ergänzt durch Jan Garbarek, sowie mit George Russells Nordic Orchestra. 1970 gründete er mit Danielsson und Bengt Berger die Weltmusik-inspirierte Gruppe Rena Rama. Außerdem spielte er mit dem türkischen Schlagzeuger Okay Temiz in dessen Band Oriental Wind. Seit 1988 spielte er in Charles Lloyds europäischem Quartett. 1996 trat er auch mit dem Sextett/Septett von Tomasz Stanko auf. Zurzeit spielt er im Trio mit dem Schlagzeuger Jon Fält und dem Bassisten Anders Jormin. 2001 wurde er mit dem Prix Bobby Jaspar der französischen Académie de Jazz als „bester europäischer Musiker“ anerkannt. 2006 wurde ihm die schwedische Medaille „Litteris et Artibus“ verliehen. Er erhielt 2007 den schwedischen Django d’Or als Master of Jazz. Für seine Produktionen Reflections 1996, Goodbye 2005, Indicum 2012, wurde er mit der Goldenen Scheibe (Gyllene Skivan) des schwedischen Orkesterjournal ausgezeichnet. (Wikipedia)

Mike Mainieri: vibraphone
Bobo Stenson: piano


Vergangene Termine