Alte Musik · Klassik

Michel Godard – Serpent, Guillemette Laurens – Mezzosopran, Bruno Helstroffer – Theorbe


MONTEVERDI – A Trace of Grace ist eine Begegnung zwischen Jazz und Alter Musik, zwischen Musikern und Musik aus ganz unterschiedlichen Zeitaltern, die sich ineinander verweben, miteinander entwickeln und gemeinsam etwas Neues und noch nicht Gehörtes erschaffen. Die sechs Musiker spielen Kompositionen von Claudio Monteverdi, Steve Swallow und Michel Godard.

Michel Godard„Meine erste barocke Emotion habe ich erlebt, als ich die Finalszene der ,Krönung der Poppea’ gehört habe. Seitdem begleitet mich Monteverdi in meiner Arbeit als Improvisations- und Jazzmusiker. Seine Melodien und seine kühnen Harmonien sind seit jeher meine Lieblingsstandards.“

Michel Godard

Ein Barocktrio und ein Jazzduo auf der Bühne: Das Trio ist weiblich, luftig, das Duo männlich, erdig. Beide Ensembles treten in einen Dialog, ein Spiegelspiel zwischen Alt und Neu, in dem Melodie und Improvisation den gemeinsamen Nenner darstellen. Dann schließt sich der Serpent dem Barocktrio an, die Geige dem Jazz-Duo, der Bass improvisiert mit der Theorbe, die Stimmen treffen aufeinander … und man weiß nicht mehr wirklich, was alt und was neu ist.

Diese zwei Welten vereinigen, zeitlich fern voneinander, aber geistig nah, die musikwissenschaftliche und die mündliche Tradition. Aus dieser Begegnung entsteht eine zeitlose zeitgenössische Musik.

Programm:

Werke von Claudio Monteverdi, Michel Godard und Steve Swallow


Vergangene Termine