Kunstausstellung

Michael Schuster. Es gibt auch Spiegel, in denen man erkennen kann, was einem fehlt


Es gibt auch Spiegel, in denen man erkennen kann, was einem fehlt. - Spiegel und Leuchtschrift nach einem Zitat von Friedrich Hebbel, Landhaus
Ausgelöst durch Bewegungsmelder erschienen zwei komplementärfarbige Schriftzüge auf einem Spiegel im Eingang zum Landhaus. Michael Schuster wählte dazu ein Zitat von Friedrich Hebbel, mit dem er ein unendliches Spektrum der Wahrnehmungs-, Bewusstseins- und Verantwortungsreflexion öffnet.

Eröffnung mit Michael Schuster, Landtagspräsident Franz Majcen, Landesrat Christian Buchmann, Elisabeth Fiedler

Irritierend, gleichzeitig erhellend erschließt uns Michael Schuster über dieses Zitat, nach Friedrich Hebbel, individuelle, aber auch allgemeine und öffentliche Begegnungen. Ausgelöst durch Bewegungsmelder erscheinen zwei komplementärfarbig verlaufende Schriftzüge sukzessive auf einem, tiefe Schichten reflektierenden Spiegel im Eingang zum Landhaus. Ausgewiesen als parlamentarisches und demokratisches Bekenntnis bildet dieses Haus die Basis für Schusters Satzwahl, mit der er ein unendliches Spektrum der Wahrnehmungs-, Bewusstseins- und Verantwortungsreflexion öffnet.

Elisabeth Fiedler

Brisantes Licht
Elektrisches Licht wurde im 20. Jahrhundert auch zum Gegenstand und Material der Kunst – und mittlerweile zu einem ökologischen Dilemma, etwa in Form der „Lichtverschmutzung“. Der Einsatz von Licht im Außenraum entwickelt sich zu einer komplexen und brisanten Problemstellung. Diese Ausstellung im Grazer Stadtraum greift das breite Spektrum des Faszinosums Licht auf – begleitet von einer internationalen Tagung, in der kulturgeschichtliche, architektonische, ökologische, medizinische und künstlerische Fragestellungen rund um das Licht diskutiert werden.

Kuratiert von Peter Pakesch, Elisabeth Fiedler und Dirck Möllmann


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